Projekt

Forschungslandkarte Demographischer Wandel

Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es nicht in erster Linie an validem wis­senschaftlichen Wissen zu den Problemen des demographischen Wandels mangele. HoF erarbeitet deshalb für die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ eine neue Forschungslandkarte zur demographierelevanten Forschung er­arbeitet (die letzte war 2014 vorgelegt worden). Sie fokussiert auf Sachsen-Anhalt (und die ostdeutschen Länder), geht aber… mehr…

Projekt

Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts

Kooperationen in der Wis­sen­schaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissen­schaftsrat hat­te 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?

Projekt

Personal(struktur)entwicklung. Begleitstudie zum BuWiN 2021

2021 soll die vierte Ausgabe des Bundesberichts für den Wissenschaftlichen Nach­wuchs (Bu­WiN) veröffentlicht werden. Er stellt statistische Daten und empirische For­schungsbefunde bereit. Ergänzend zum fortlaufenden Daten-Mo­nitoring greift er jeweils wechselnde Themen auf, die von besonderer hochschulpolitischer Re­levanz sind. Hierzu hat HoF eine Studie zum Thema „Personalstrukturentwicklung und Personalentwicklung“ übernommen. Erkenntnisgewinn versprechen die von der Bundesstatistik… mehr…

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Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft und digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Vom 1.7.2019 bis 30.6.2024 wird im Verbund von Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), Institut für Hochschulforschung an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (HoF) und Deutscher Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV) ein Graduiertenkolleg, gefördert aus Mitteln des BMBF, durchgeführt. Das Kolleg beabsichtigt dreierlei Zusammenführungen: erstens Fragestellungen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, zweitens forschungsorientierten wissenschaftlichen Nachwuchs und Praktiker.innen des Wissenschaftsmanagements sowie drittens… mehr…

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WissBei: Der Wissenschaftliche Beirat, das unaufgeklärte QE-Instrument

Die Anzahl wissenschaftlicher Beiräte nimmt zu. Sie dienen der wissenschaftlichen Beratung wissenschaftlicher Einheiten durch externe Wissenschaftler.innen. Mit ihnen verbinden sich Erwartungen der Rationalisierung von Entscheidungsprozessen und der Qualitätssteigerung bei den beratenen Einheiten. Während jedoch zu praktisch allen Instrumenten der Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft Untersuchungen vorliegen, stellen die Wissenschaftlichen Beiräte eine unaufgeklärte Blackbox dar. Das vom… mehr…

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Zur Promotion ins Ausland: Chinesische Doktoranden in Deutschland

Wissenschaftliche Qualifikationsprozesse ausländischer Doktoranden im deutschen Wissenschaftsmilieu sind mit immer wieder zu beobachtenden „Matching“-Problemen verbunden. Untersucht wird dies hier konkret am Promotionsprozess von chinesischen Doktoranden in Deutschland. Um diesen zu rekonstruieren und überzeugende Erklärungen zu generieren, greift die Untersuchung auf die Perspektive des impliziten Wissens zurück.

Projekt

SoCiS: Social Citizen Science zur Beantwortung von Zukunftsfragen

Das Projekt widmet sich der Problemstellung, dass Citizen Science im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften – Social Citizen Science (SCS) – gerade aufgrund ihrer Nähe zur Alltagswelt schwer objektivierbare Beobachtungen verarbeitet und somit wenig immun gegen wissenschaftlich reformulierte Interessenpolitik einzelner Gruppen ist. Aber auch ohne bewusste Lenkung ist die Sicherstellung wissenschaftlicher Qualitätsansprüche bei der Beteiligung… mehr…

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Stadtentwicklung nach einem Jubiläum. Bildungsentwicklungen in Plattenbausiedlungen

Plattenbausiedlungen sind im Osten Deutschlands prägende Elemente der Stadtlandschaften, in den westlichen Bundesländern deren gelegentliche Ergänzungen. Funktional und sozial sind in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten die ostdeutschen Plattenbausiedlungen den westdeutschen sehr ähnlich geworden: Die verbliebenen Einwohner der Erstbezugsgenerationen einschließlich ihrer ersten Nach­wuchs­kohorten haben eine hohe Identifikation mit ihrer jeweiligen Siedlung; Nach­ziehende sind vor allem dadurch… mehr…

Projekt

Third Mission als Organisationsherausforderung

In dem Dissertationsprojekt werden Auswirkungen des Verhaltens der Wissenschaftsmanager.innen im Kontext von Aktivitäten untersucht, die in den Bereich der sog. Third Mission fallen. Hierbei interessiert zum einen, ob das Thema Third Mission insbesondere durch das Wissenschaftsmanagement für die Hochschule an Bedeutung erlangt. Zum anderen wird geprüft, ob Wissenschaftsmanager.in­nen Third Mission als Gelegenheit zur eigenen Professionalisierung… mehr…

Projekt

Wissenschaftskommunikation

Neun Projekte wurden kürzlich oder werden aktuell am HoF bearbeitet, in denen Aspekte der Wissenschaftskommunikation eine Rolle spielen. Dieser Umstand wird genutzt, um das Thema als Metaprojekt zu bearbeiten. Die gesellschaftliche Situation ist durch eine abnehmende Komplexitätstoleranz in der Gesellschaft gekennzeichnet. Da Wissenschaft komplex ist und sein muss, ergeben sich daraus Legitimationsprobleme für die Wissenschaft…. mehr…

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EMOL: Entlastungsmanagement für die Organisation der Lehre

Lehre erfordert Organisation. Organisatorische Kontexte – häufig als Bürokratie wahrgenommen – prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Dies geht (auch) zu Lasten der Lehrqualität, da individuelle und institutionelle Ressourcen gebunden werden. Werden die organisatorischen Kontexte der Lehre als qualitätsprägende Einflussgröße verstanden und sollen diese lehrqualitätsfördernd gestaltet werden, muss Qualität an Hochschulen als Qualitäts­bedingungsmanagement… mehr…

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Koordinierung und Kommunikation: inhaltsbezogenes Förderprogramm-Management

Im Auftrag des BMBF werden Voraussetzungen und Erfahrungen mit Förderprogrammkoordinierungen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung ermittelt, systematisiert und in ein Handlungsprogramm überführt. Bei solchen Koordinierungen geht es vor allem darum, Übersetzungen des Forschungswissens, Aufmerksamkeitsmanagement und dazu Kommunikation verschiedener Art zu organisieren: zum einen wissenschaftliche Kommunikation, indem förderprogrammintern wechselseitige Anregungen der Projekte organisiert werden und… mehr…

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Gleichstellung an sächsischen Hochschulen

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) wird eine Studie zur Gleichstellung an den Hochschulen in Sachsen erarbeitet. Wesentliche Ausgangspunkte sind die Umsetzungsbilanz der Zielvereinbarungen 2014–2016, die gleichstellungspolitischen Initiativen und Weichenstellungen im Rahmen der Zielvereinbarungen 2017–2020 und der „Hochschulentwicklungsplanung 2025“. Im Zentrum steht, Entwicklung und aktuellen Stand des Gleichstellungsniveaus zu ermitteln, die… mehr…

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Systemische Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Umsetzung digitaler Hochschulbildung

Für die Digitalisierung in der Hochschulbildung sind nicht allein technische Infrastruk­turen aufzubauen. Vielmehr sind die – immer schon konfliktträchtigen – Schnitt­stellen zwischen Forschung, Lehre und Verwaltung sowie zwi­schen Wissen­schaft und Gesellschaft zu rekonfigurieren. Hochschulen stehen hierbei zwar selbst in der Verantwortung, allerdings sind sie aufgrund enormer Investitionsbedarfe und der disruptiven Wirkungen der Digitalisierung in hohem… mehr…

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Gender Pay Gap bei Leistungsbezügen in der W-Besoldung

Es ist statistisch vielfach belegt, dass in Deutschland ungeachtet langjähriger gleichstellungspolitischer Bemühungen nach wie vor Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) bestehen, die sich nicht allein durch Unterschiede bezüglich des Beschäftigungsumfangs oder des Qualifikationsniveaus erklären lassen. In wie weit der Gender Pay Gap auch im öffentlichen Dienst bei der höchstqualifizierten und hochselektiven Gruppe… mehr…

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Die demokratische Qualität der demokratischen Erneuerung: Humboldt-Universität und Universität Leipzig im Vergleich 1989-1995

Hielt es eine Fraktion für eine unerlässliche Bedingung der Herstellung demokratischer Hochschulverhältnisse, das demokratische Ziel mit demokratischen Verfahren zu erreichen, so sah eine andere Fraktion mit genau diesen demokratischen Verfahren das demokratische Ziel gefährdet. Die an der Humboldt-Universität stärker als andernorts ausgeprägte Partizipationsneigung und Konfliktbereitschaft bewirkte, dass die Auffassung, demokratische Ziele seien vorzugsweise mit demokratischen… mehr…

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Ressortforschung in der DDR: Das Zentralinstitut für Hochschulbildung (ZHB)

Das DDR-Wissenschaftssystem setzte sich nicht nur aus Hochschulen, Akademie der Wissenschaften (AdW) und Industrieforschung zusammen. Daneben gab es auch Ressortforschungsinstitute, d.h. Forschungseinrichtungen, die unmittelbar einem Fachministerium zugeordnet waren und in dessen Auftrag forschten. Eine dieser Einrichtungen war das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB). Es ist über eine verwickelte Geschichte zugleich eine Ursprungseinrichtung des heutigen HoF… mehr…

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Aktuelle Hochschul- und Wissenschaftskonzepte

Was unterscheidet eine Exzellenzuniversität von einer Elitehochschule? In der Regel wissen diese Frage nicht einmal die Vertreter von Hochschulen, die sich so nennen, präzise zu beantworten. Gibt es eine Differenz zwischen einer Hochschule als regionaler Wirtschaftsfaktor und als regionaler Innovationsfaktor? Ja, sie verläuft etwa zwischen ‚Wirtschaft‘ und ‚Innovation‘. Was ist eine geschlechtergerechte Hochschule und im… mehr…

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Helmut Brade: Ein Kommunikationsdesigner als Essayist

Helmut Brade (*1937 in Halle/Saale) ist nicht nur ein bedeutender Bühnenbildner, Plakatgestalter und Grafikdesigner, er war auch 1994 bis 2003 Professor für Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zudem 1999 bis 2004 Präsident der Freien Akademie der Künste zu Leipzig. Daneben war und ist er Essayist, der zu Kunst und Künstlern, zum Kunststudium, zum… mehr…

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Förderung und Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler/innen

Für das datengestützten Monitoring des Bundesberichts zum Wissenschaftlichen Nach-wuchs (BuWiN 2017) hat es HoF übernommen, einen systematischen Überblick über zwei Sachverhalte zu erstellen: zum einen die Strukturen und Formen der Promotion und Promotionsbetreuung in Deutschland, zum anderen die verschiedenen Förder- und Qualifizierungsprogramme und -formate für die Promotions- wie Postdocphase. Dazu werden jeweils geeignete Kriterien erarbeitet,… mehr…