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Stukol: Studienkollegs für internationale Studieninteressierte – Eine Kosten-Nutzen-Analyse

Staatliche Studienkollegs sind eine seit langem erprobte, allerdings institutionell ungesicherte Variante, internationale Studienbewerber.innen auf die Aufnahme eines Studiums in Deutschland vorzubereiten. In den letzten 15 Jahren sind ein Abbau der Aufnahmekapazitäten und Schließungen von Einrichtungen zu beobachten. Das ist vor dem Hintergrund des politischen Interesses, den Zugang dieser Zielgruppe zu Studium und Arbeitsmarkt zu erleichtern,… mehr

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www.uni-wittenberg.de

Was nicht im Netz ist, gibt‘s nicht – und gab es nicht. Dass daran durchaus etwas dran ist, bemerkt man als Internetnutzer anhand einer fortwährend zu machenden Doppelerfahrung: Aus der Zeit seit der Durchsetzung des Internets sind auch Tri­vialitäten von ge­ringster Bedeutsamkeit online auffindbar und beanspruchen da­mit eine Geltung als zumindest nicht völlig unerheblich. Aus… mehr

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Organisationen und die Institutionalisierung von Citizen Science in Forschungspraxis und Wissenschaftspolitik

Unter dem Schlagwort „Citizen Science“ wird die Öffnung von Forschungsprozessen für Freiwillige, d.h. nicht-berufliche Wissenschaftler.innen, salonfähig. Neben Hobbyornithologen und Biohackerinnen sammeln oder bearbeiten immer mehr Menschen Daten für die Wissenschaft, z.B. für den Naturschutz und epidemiologische Studien, oder tragen mit ihrem Wissen zu anderen Forschungsschritten bei. Außerdem sind in den letzten Jahren mit Online-Plattformen, Förderrichtlinien… mehr

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Die Harmonisierung der Promovierendenausbildung in Deutschland

Wie bilden wir unseren wissenschaftlichen Nachwuchs am besten aus? Diese Frage beschäftigt das deutsche Wissenschaftssystem intensiv seit mehr als 40 Jahren. Die Promotion bildet dabei den Übergang zum vollwertig akzeptierten Teil der Wissenschaftscommunity. Seit der Einführung des ersten Graduiertenkollegs der DFG zeigt sich ein Trend zur zunehmenden Strukturierung der Promotionsphase im Kontrast zum alten Meister-Schüler-Modell… mehr

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Zwischen Legitimität und Hochschulrecht: Partizipation an Hochschulen

Die rechtlichen und faktischen Rahmensetzungen für Partizipation an Hochschu­len sind seit langem Gegenstand von Debatten, veränderten Regelungs­ver­suchen, Einsprüchen dagegen, Verfassungsgerichtsurteilen, erneuten Anläu­fen und gelegentlichen Ermattungen. Die Untersuchung durchmisst die hochschulische Partizipati­ons­landschaft, sortiert die Themen, benennt Beschwie­genes, fahndet nach Auffälligkeiten in Gesetzen, fragt, ob und wo die Partizipationsneigung gerade auch infolge von Maßnahmen zur Partizipationssicherung sinkt,… mehr

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Wissenschaftspolitik als Gemeinschaftsaufgabe

Die Untersuchung widmet sich der kooperativen Wissenschaftspolitik von Bund und Ländern, deren Bedeutung durch den Abschluss immer größerer Wissenschaftspakte, wie etwa der Exzellenzinitiative/-strategie, zugenommen hat. Analysiert, wie Verhandlungen in der Gemeinschaftsaufgabe nach Art. 91b GG ablaufen und auf welcher Grundlage Bund, Länder und Wissenschaftsorganisationen Einfluss nehmen können. Es wird deutlich, dass die Wissenschaftsressorts an Gestaltungsspielräumen… mehr

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WiHoTop: Topografie der deutschen Wissenschafts- und Hochschulforschung

Die Vielzahl von wissenschaftlichen Einrichtungen, Forscher.innen, Themen, Projekten und Publikationen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung zeigt: Das Feld hat sich im Laufe der Jahre dynamisch entwickelt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erfasst das HoF daher im Projekt „Topografie der Wissenschafts- und Hochschulforschung“ systematisch Angehörige und Forschungseinrichtungen des Doppel-Feldes. Diese Erfassung bildet die… mehr

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MINT und Med in der DDR: Drei Jahrzehnte zeitgeschichtliche Erforschung und Aufarbeitung

Seit mittlerweile 30 Jahren werden auch die Naturwissenschaften der DDR analysiert, dokumentiert und erinnert. Das geschieht in unterschied­­­lichen Kon­­texten: Fakultäten, For­schungsinstitute, Kliniken und Fachgesellschaften ar­bei­ten ihre DDR-Ge­schichte auf, Zeitzeugen schrei­ben Autobiografien, Promovieren­de erarbeiten Dissertationsschrif­­ten, Zeithistoriker.innen betreiben For­schungs- und Do­ku­men­tations­pro­jekte, und wo es auf die DDR-Wissenschaftsgeschichte bezogene Skandalisierun­gen gab, legten Untersuchungskommissionen Berichte vor. Entsprechend viel­fältig sind… mehr

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NetKoop: Netzwerke zur Hochschulentwicklung: Governancemodelle und soziale Praxis interdisziplinärer Kooperation

Lehrbezogene Qualitätsentwicklungsaktivitäten finden zunehmend in Hochschulverbünden statt. Das grundlegende inhaltliche Motiv dafür ist, dass Qualitätsentwicklung von Zusammenarbeit und Austausch profitiert: Lösungen für vergleichbare Probleme müssen nicht an jeder Einrichtung neu entwickelt, vielmehr können Erfahrungen wechselseitig genutzt werden. Daneben gibt es aber auch Probleme, die mit der Arbeit in Verbünden einhergehen, wie etwa eine rein instrumen­telle… mehr

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FortBeam: Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement

FortBeam: Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement

Qualitätssicherung der Forschung ist vielfach im Rahmen von QS- bzw. QM-Sys­te­men prozesshaft systematisiert worden. Um die diesbezüglichen Prozesse zu op­ti­mie­ren, wurden zugleich assistierende Strukturen geschaffen, die sich ausdrücklich von herkömmlichen Verwaltungen unterscheiden sollen: das Wissenschaftsma­nagement. Um dessen reale Wirksamkeit zu ermitteln, wird eine Umkehrung der Perspektive benötigt. Statt zu fragen, welche QS durch welche Strukturen… mehr

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Nach den Exzellenzentscheidungen: Input- und Output-Daten der ostdeutschen Universitäten

Die Universitäten in den ostdeutschen Flächenländern haben bei der Exzellenzstrategie 2018 unterdurchschnittlich abgeschnitten. Das setzt tendenziell die re­gionsspezifischen Ergebnisse der Exzellenzinitiative 2006/2007 und 2012 fort. Vor diesem Hintergrund hat sich eine Initiativgruppe der Hochschulratsvorsitzenden ostdeutscher Universitäten ge­bildet. In deren Auftrag und unterstützt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz-Nixdorf-Stiftung stellt HoF eine konsolidierte… mehr

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Wissenschaftskommunikation als Ausweg aus der Legitimationskrise? Die Rolle der Mesoebene

Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in die Wissenschaft bei den Bürger.innen abnimmt. Dabei passt sich die Wissenschaft schon länger an die Erwartungen der Öffentlichkeit an, und wissenschaftsbezogene Konflikte werden medial verarbeitet. Zugleich werden Rufe nach bürgerschaftlicher Partizipation, Transparenz und Responsivität lauter. Das Habilitationsprojekt erforscht in diesem Rahmen die Rolle der Wissenschaftskommunikation der Mesoebene, d.h…. mehr

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Disziplinentwicklung und Nachwuchsförderung in der Kindheitspädagogik

Das Projekt im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz die Akademisierung der Früh- bzw. Kindheitspädagogik. Zunächst werden kindheitspädagogische und kind­heitspädagogisch affine Bachelor- und Masterstudiengänge auf ihre inhaltliche und disziplinäre Ver­ortung sowie ihre Determinanten hin ausgewertet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage der formel­len und inhaltlichen Organisation des Übergangs von Bachelor- zu… mehr

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Forschungslandkarte Demographischer Wandel

Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es nicht in erster Linie an validem wis­senschaftlichen Wissen zu den Problemen des demographischen Wandels mangele. HoF erarbeitet deshalb für die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ eine neue Forschungslandkarte zur demographierelevanten Forschung er­arbeitet (die letzte war 2014 vorgelegt worden). Sie fokussiert auf Sachsen-Anhalt (und die ostdeutschen Länder), geht aber… mehr

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Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts

Kooperationen in der Wis­sen­schaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissen­schaftsrat hat­te 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?

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Personal(struktur)entwicklung. Begleitstudie zum BuWiN 2021

2021 soll die vierte Ausgabe des Bundesberichts für den Wissenschaftlichen Nach­wuchs (Bu­WiN) veröffentlicht werden. Er stellt statistische Daten und empirische For­schungsbefunde bereit. Ergänzend zum fortlaufenden Daten-Mo­nitoring greift er jeweils wechselnde Themen auf, die von besonderer hochschulpolitischer Re­levanz sind. Hierzu hat HoF eine Studie zum Thema „Personalstrukturentwicklung und Personalentwicklung“ übernommen. Erkenntnisgewinn versprechen die von der Bundesstatistik… mehr

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Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft” und “Digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft” und “Digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Vom 1.7.2019 bis 30.6.2023 wird im Verbund von Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), Institut für Hochschulforschung an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (HoF) und Deutscher Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV) ein Graduiertenkolleg, gefördert aus Mitteln des BMBF, durchgeführt. Das Kolleg beabsichtigt dreierlei Zusammenführungen: erstens Fragestellungen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, zweitens forschungsorientierten wissenschaftlichen Nachwuchs und Praktiker.innen des Wissenschaftsmanagements sowie drittens… mehr

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WissBei: Der Wissenschaftliche Beirat, das unaufgeklärte QE-Instrument

Die Anzahl wissenschaftlicher Beiräte nimmt zu. Sie dienen der wissenschaftlichen Beratung wissenschaftlicher Einheiten durch externe Wissenschaftler.innen. Mit ihnen verbinden sich Erwartungen der Rationalisierung von Entscheidungsprozessen und der Qualitätssteigerung bei den beratenen Einheiten. Während jedoch zu praktisch allen Instrumenten der Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft Untersuchungen vorliegen, stellen die Wissenschaftlichen Beiräte eine unaufgeklärte Blackbox dar. Das vom… mehr

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Zur Promotion ins Ausland: Chinesische Doktoranden in Deutschland

Wissenschaftliche Qualifikationsprozesse ausländischer Doktoranden im deutschen Wissenschaftsmilieu sind mit immer wieder zu beobachtenden „Matching“-Problemen verbunden. Untersucht wird dies hier konkret am Promotionsprozess von chinesischen Doktoranden in Deutschland. Um diesen zu rekonstruieren und überzeugende Erklärungen zu generieren, greift die Untersuchung auf die Perspektive des impliziten Wissens zurück.

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SoCiS: Social Citizen Science zur Beantwortung von Zukunftsfragen

SoCiS: Social Citizen Science zur Beantwortung von  Zukunftsfragen

Das Projekt widmet sich der Problemstellung, dass Citizen Science im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften – Social Citizen Science (SCS) – gerade aufgrund ihrer Nähe zur Alltagswelt schwer objektivierbare Beobachtungen verarbeitet und somit wenig immun gegen wissenschaftlich reformulierte Interessenpolitik einzelner Gruppen ist. Aber auch ohne bewusste Lenkung ist die Sicherstellung wissenschaftlicher Qualitätsansprüche bei der Beteiligung… mehr