Hochschulbildung, Studienreform, Studierende

 

Disziplinentwicklung und Nachwuchsförderung in der Kindheitspädagogik

Das Projekt im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz die Akademisierung der Früh- bzw. Kindheitspädagogik. Zunächst werden kindheitspädagogische und kind­heitspädagogisch affine Bachelor- und Masterstudiengänge auf ihre inhaltliche und disziplinäre Ver­ortung sowie ihre Determinanten hin ausgewertet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage der formel­len und inhaltlichen Organisation des Übergangs von Bachelor- zu… mehr

Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts

Kooperationen in der Wis­sen­schaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissen­schaftsrat hat­te 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?

Disruption oder Evolution? Systemische Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Hochschulbildung

Disruption oder Evolution? Systemische Rahmenbedingungen der Digitalisierung in der Hochschulbildung

Hochschulbildung wird sicher nicht durchdigitalisiert, aber in jedem Falle digital unterstützt. Dafür sind nicht nur technische Infrastrukturen aufzubauen. Vor allem sind einige Schnittstellen neu zu gestalten: zwischen Forschung, Lehre und Verwaltung sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Diese Schnittstellen waren immer schon konfliktträchtig, und digitale Neuerungen können hier nun entschärfen oder verschärfen. Das wird sich an… mehr

Zur Promotion ins Ausland. Erwerb von implizitem Wissen in der Doktorandenausbildung am Beispiel der wissenschaftlichen Qualifikationsprozesse chinesischer Doktoranden in Deutschland

Zur Promotion ins Ausland. Erwerb von implizitem Wissen in der Doktorandenausbildung am Beispiel der wissenschaftlichen Qualifikationsprozesse chinesischer Doktoranden in Deutschland

In der Promotionspraxis steht dem expliziten Wissen ein umfangreiches implizites Wissen gegenüber. Während explizites Wissen etwa in Regelwerken und Handbüchern fixiert ist, zeigt sich implizites Wissen vor allem in gelingender Praxis. Der Erwerb dieses stillen Wissens ist zentral für das erfolgreiche Durchlaufen des Promotionsprozesses. Hier wird jedoch gegenwärtig auf das vermittelte ex­plizite Wissen fokussiert. Ein… mehr

EMOL: Entlastungsmanagement für die Organisation der Lehre

Lehre erfordert Organisation. Organisatorische Kontexte – häufig als Bürokratie wahrgenommen – prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Dies geht (auch) zu Lasten der Lehrqualität, da individuelle und institutionelle Ressourcen gebunden werden. Werden die organisatorischen Kontexte der Lehre als qualitätsprägende Einflussgröße verstanden und sollen diese lehrqualitätsfördernd gestaltet werden, muss Qualität an Hochschulen als Qualitäts­bedingungsmanagement… mehr

Ausleuchtung einer Blackbox. Die organisatorischen Kontexte der Lehrqualität an Hochschulen

Ausleuchtung einer Blackbox. Die organisatorischen Kontexte der Lehrqualität an Hochschulen

Die Qualität der Lehre wird in drei Dimensionen entfaltet: (a) den curricularen Inhalten, (b) der didaktischen Vermittlung und (c) der Gestaltung der organisatorischen Kontexte. Die beiden erstgenannten befassen sich mit inhaltlichen Aspekten der Lehre. Letztere betrifft die ‚Bedingungen der Inhalte‘. Diese sind selbst keine Lehre, wirken für die Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen aber entweder förderlich oder… mehr

Damit das Studium für alle passt. Gute Praxis aus Studium und Lehre in Sachsen-Anhalt 2017

Damit das Studium für alle passt. Gute Praxis aus Studium und Lehre in Sachsen-Anhalt 2017

In seiner neuen Broschüre hat der sachsen-anhaltische Hochschulverbund zur Verbesserung des Studienerfolgs (HET LSA) Beispiele guter Praxis für Studium und Lehre dokumentiert. Die entwickelten Maßnahmen und Instrumente dienen u.a. der curricularen Weiterentwicklung von Studiengängen und der Professionalisierung der Lehre. Zum Abschluss der ersten Projektphase (2012-2016) zeigt sich so die Vielfalt der an den Hochschulen umgesetzten… mehr

Wissenschaftliche Begleitung des Hessischen Lehramtsratings

HoF begleitete im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Rating der lehrerbildenden Institutionen und Studiengänge. HoF begleitet inhaltlich und organisatorisch die vom HMWK eingesetzte Kommission externer ExpertInnen, leistete die Dokumentation des dort stattfindenden Diskussionsprozesses und die Aufbereitung der Beratungsergebnisse, unterstützte die Entwicklung der Leitfragen des Ratings und der Grundstruktur der von… mehr

Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Tabus bezeichnen das Unberührbare, Verbotene, Nicht-Thematisierbare. Sie dienen der Herausbildung und Sicherung von Identität wie der Aufrechterhaltung einer bestimmten sozialen Ordnung. Entsprechend werden Tabuverletzungen zumeist über sozialen Ausschluss sanktioniert. Tabus finden sich auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich. Hier wird nicht zuletzt das Abweichen von Normen tabuisiert, die als grundlegend für das Funktionieren beider Bereiche erachtet… mehr

Studieren und bleiben. Berufseinstieg internationaler HochschulabsolventInnen in Deutschland 

Studieren und bleiben. Berufseinstieg internationaler HochschulabsolventInnen in Deutschland 

Die Anlässe für Integrationsaktivitäten sind seit langem an den Hochschulen anwesend: die internationalen Studierenden, deren Zahl seit einigen Jahren deutlich wächst. Rund zwei Drittel dieser Studierenden würden gerne in Deutschland bleiben und arbeiten. Tatsächlich verbleiben 25 Prozent. Bezogen auf die Beliebtheit bei internationalen Studierenden belegt Deutschland inzwischen in der EU hinter Großbritannien und Frankreich Platz 3…. mehr

Die Teilakademisierung der Frühpädagogik

Die Teilakademisierung der Frühpädagogik

Im deutschen Bildungssystem treffen Kinder bzw. Heranwachsende auf umso höher qua­lifiziertes pädagogisches Personal, je älter sie werden. Das heißt umgekehrt: Sie tref­fen, je jünger sie sind, auf desto geringer qualifiziertes Personal. Auf diese Situation reagierten seit 2004 zahlreiche Initiativen zur Etablierung frühpädagogischer Hoch­schulstudien­gän­ge. Die Expansion ist mittlerweile zum Stillstand gekommen – Gelegenheit für eine Bilanzierung…. mehr

Lehrpersonal und Lehrqualität. Personalstruktur und Weiterbildungschancen an den Hochschulen Sachsen‐Anhalts

Lehrpersonal und Lehrqualität. Personalstruktur und Weiterbildungschancen an den  Hochschulen Sachsen‐Anhalts

An den deutschen Hochschulen gehören Bemühungen zur Qualitätssteigerung der Hochschullehre seit geraumer Zeit zum institutionalisierten Konzept. Im Rahmen des BMBF‐Förderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ ist auch der sachsen‐anhaltische Hochschulverbund „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre (HET LSA)“ entsprechend aktiv. Dabei begreift er die Entwicklung von angemessenen Weiterqualifizierungsformen für Hochschullehrende als einen seiner Schwerpunkte. Die Hochschulen in… mehr

Wissenschaft mit Migrationshintergrund

Die rein quantitative Steigerung der Anteile von Studierenden mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren lässt sich vor allem über den steigenden Anteil von Bevölkerungsteilen mit Migrationshintergrund erklären. Eine erfolgreiche Bildungsintegration kann dadurch noch nicht belegt werden. So nimmt mit jeder Karrierestufe der Anteil von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund ab. Dieses markiert illegitime Barrieren im… mehr

Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre. Ergebnisse der Studierendenbefragung 2013 an den Hochschulen Sachsen‐Anhalts

Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre. Ergebnisse der Studierendenbefragung 2013 an den Hochschulen Sachsen‐Anhalts

Die deskriptive Studie ermittelt den Stand der Heterogenität Studierender an den Hochschulen in Sachsen‐Anhalt. Hierfür wurden zwei Online‐Befragungen durchgeführt, die eine erhebbare Auswahl der Dimensionen studienrelevanter Heterogenität abbilden. Damit soll eine Informationsgrundlage geschaffen werden, die dem sachsen‐anhaltischen Verbundprojekt HET LSA bei der Identifizierung von Handlungsbedarfen in Studium und Lehre zur Orientierung dienen kann. Ausgehend von… mehr

die hochschule 2/2014: Diverses. Heterogenität an der Hochschule

die hochschule 2/2014: Diverses. Heterogenität an der Hochschule

Diese Ausgabe der “hochschule” widmet sich neben der Be­handlung be­kannter Hetero­genitäts­indi­katoren einigen selten ver­handelten As­pekten von Hetero­genität. Sie stellt so den zahl­reichen Ver­öf­fent­lich­ungen zum Thema eine Auf­satz­sammlung zur Seite, die „gängige“ Fahr­rinnen ver­lässt. Neben der ana­lytischen Er­schließ­ung von Hetero­genität werden auch Fragen der Hand­lungsmög­lich­keiten be­handelt. Dabei be­rück­sichtigen die ein­genommenen Perspek­tiven auf Hoch­schule vor allem reale… mehr

KoopL: Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre

Neben curricularen Inhalten und didaktischer Vermittlung gibt es ein drittes Handlungsfeld für die Qualitätsentwicklung der Lehre (QdL) die Gestaltung ihrer organisatorischen Kontexte. Von 2014 bis 2017 widmet sich das Projekt „Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre – Mobilisierung finanzierungsneutraler Ressourcen (KoopL)“ diesem Thema. Es wurde in der BMBF-Förderausschreibung „Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre“ eingeworben. Die Hauptuntersuchungsfrage… mehr

Qualitätsstandards für Hochschulreformen

Qualitätsstandards für Hochschulreformen

Nun müsse man noch „von der Studienreform zur Studienqualität“ gelangen, lautete 2012 das Resümee des Wissenschaftsrates nach über ei­nem Jahrzehnt Bologna-Reform in Deutschland. Diese Einschätzung war insofern be­merkenswert, als in der Rhetorik des Bologna-Pro­zesses Studienreform und Studienqualität nahe­zu als Sy­no­nyme verstanden wurden. Vergleich­bares lässt sich auch für andere Hochschulreformerfah­rungen der letzten zwei Jahr­zehnte fest­stel­len. Vor… mehr

Mission possible – Gesellschaftliche Verantwortung ostdeutscher Hochschulen

Mission possible – Gesellschaftliche Verantwortung ostdeutscher Hochschulen

Entwicklungschance im demografischen Wandel Der demografische Wandel vollzieht sich regional selektiv und mit unterschiedlicher Intensität. Daraus ergibt sich eine Polarisierung in demografische Schrump­fungs­gebiete einerseits und Wachstumszonen bzw. -inseln andererseits. Zu den Einrichtungen die im Vergleich institutionell sehr stabil sind zählen die Hochschulen. Sie verbürgen zudem Innovation und Zukunftsfähigkeit und können zur Bearbeitung demografisch induzierter Herausforderungen… mehr

Knowledge Europe EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Knowledge Europe EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Die neue EU-Strategie „Europa 2020“ soll die europäische Strukturförderung konsequenter auf das Ziel nachhaltigen, intelligenten und integrativen Wachstums ausrichten. Ansatzpunkte für die Neuausrichtung ist die Konzentration der Fördermittel auf die Transformation regionaler Ökonomien hin zu verstärkter Wissensbasierung der Wertschöpfung und intelligenter Spezialisierung. Für die Realisierung solcher Vorhabenspielen Hochschulen eine zentrale Rolle. Die Absicht, EU-Strukturfondsmittel einzusetzen… mehr

Und der Zukunft zugewandt?

Und der Zukunft zugewandt?

Die Weiterbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin 1945-1989 Weiterbildung und lebenslanges Lernen haben sich zu bildungspolitischen Schlüsselwörtern entwickelt. Allerdings schlägt sich dies im Hochschulbereich bislang nicht in wirklich zupackenden Angeboten nieder. Einen Kontrastfall stellte diesbezüglich das DDR-Hochschulwesen dar: Zeitweise war dort in Wissenschaftszweigen wie zum Beispiel den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften mehr als die Hälfte aller Studierenden… mehr