Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

Wie die Hochschulen durch das Zeitalter des Frühdigitalismus kommen. Basiswissen für die avancierte Organisationsgestaltung in 94 Fragen und Antworten

Wie die Hochschulen durch das Zeitalter des Frühdigitalismus kommen. Basiswissen für die avancierte Organisationsgestaltung in 94 Fragen und Antworten

Dieses Buch bietet Basiswissen für die Organisationsgestaltung in 94 Fragen mit den dazu passenden kompakten Antworten von Expertinnen und Experten zum betreffenden Thema. Die leitende Perspektive ist: Digitalisierung muss ebenso als technischer wie als sozialer Prozess realisiert werden. An Hochschule treffen eindeutige Algorithmen auf vieldeutige Abläufe. Die Autoren und Autorinnen halten nicht alles deshalb für… mehr

Zwischen Legitimität und Hochschulrecht: Partizipation an Hochschulen

Die rechtlichen und faktischen Rahmensetzungen für Partizipation an Hochschu­len sind seit langem Gegenstand von Debatten, veränderten Regelungs­ver­suchen, Einsprüchen dagegen, Verfassungsgerichtsurteilen, erneuten Anläu­fen und gelegentlichen Ermattungen. Die Untersuchung durchmisst die hochschulische Partizipati­ons­landschaft, sortiert die Themen, benennt Beschwie­genes, fahndet nach Auffälligkeiten in Gesetzen, fragt, ob und wo die Partizipationsneigung gerade auch infolge von Maßnahmen zur Partizipationssicherung sinkt,… mehr

NetKoop: Netzwerke zur Hochschulentwicklung: Governancemodelle und soziale Praxis interdisziplinärer Kooperation

Lehrbezogene Qualitätsentwicklungsaktivitäten finden zunehmend in Hochschulverbünden statt. Das grundlegende inhaltliche Motiv dafür ist, dass Qualitätsentwicklung von Zusammenarbeit und Austausch profitiert: Lösungen für vergleichbare Probleme müssen nicht an jeder Einrichtung neu entwickelt, vielmehr können Erfahrungen wechselseitig genutzt werden. Daneben gibt es aber auch Probleme, die mit der Arbeit in Verbünden einhergehen, wie etwa eine rein instrumen­telle… mehr

FortBeam: Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement

FortBeam: Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement

Qualitätssicherung der Forschung ist vielfach im Rahmen von QS- bzw. QM-Sys­te­men prozesshaft systematisiert worden. Um die diesbezüglichen Prozesse zu op­ti­mie­ren, wurden zugleich assistierende Strukturen geschaffen, die sich ausdrücklich von herkömmlichen Verwaltungen unterscheiden sollen: das Wissenschaftsma­nagement. Um dessen reale Wirksamkeit zu ermitteln, wird eine Umkehrung der Perspektive benötigt. Statt zu fragen, welche QS durch welche Strukturen… mehr

Administrationslasten. Die Zunahme organisatorischer Anforderungen an den Hochschulen: Ursachen und Auswege

Administrationslasten. Die Zunahme organisatorischer Anforderungen an den Hochschulen: Ursachen und Auswege

Die Wahr­­nehmungen des Hochschulpersonals sind durch zweierlei geprägt: Ent­staat­lichung habe neue Bürokratieanforderungen gebracht, und die Verwaltung der strukturierten Bologna-Studiengänge ginge gleich­falls mit neuen Belastungen ein­her. Die Handreichung widmet sich den Ur­sachen der Zu­nahme organisatorischer Anforderungen an den Hochschulen und zeigt Optionen für Problem­be­arbeitungen auf. Die Hochschulen reagieren auf steigende Administrationslasten vor allem auf zwei Wegen:… mehr

Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts

Kooperationen in der Wis­sen­schaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissen­schaftsrat hat­te 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?

Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft” und “Digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft” und “Digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Vom 1.7.2019 bis 30.6.2023 wird im Verbund von Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), Institut für Hochschulforschung an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (HoF) und Deutscher Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV) ein Graduiertenkolleg, gefördert aus Mitteln des BMBF, durchgeführt. Das Kolleg beabsichtigt dreierlei Zusammenführungen: erstens Fragestellungen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, zweitens forschungsorientierten wissenschaftlichen Nachwuchs und Praktiker.innen des Wissenschaftsmanagements sowie drittens… mehr

Third Mission als Organisationsherausforderung. Neuausrichtung der Machtstrukturen in der Hochschule durch Professionalisierungstendenzen im Wissenschaftsmanagement

Third Mission als Organisationsherausforderung. Neuausrichtung der Machtstrukturen in der Hochschule durch Professionalisierungstendenzen im Wissenschaftsmanagement

Von Hochschulen werden verstärkt zusätzliche Beiträge zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung erwartet, die sich unter dem Begriff Third Mission fassen lassen. Für eine strategische Entwicklung sind die Hochschulen allerdings auch auf das Wissenschaftsmanagement angewiesen, dessen kon­zep­tionelle Zuarbeiten und operativen Tätigkeiten sie für die Organisation und Kommunikation der Third Mission benötigen. Anhand der Analyse der Beziehungen… mehr

Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Für die Hochschulorganisation waren in den vergangenen 20 Jahren zwei politisch induzierte Reformen prägend: die New-Public-Management-inspirierten Governance-Reformen und der Bologna-Prozess. Sie waren mit zwei zentralen Versprechen verbunden: Die Governance-Reform versprach, Entstaatlichung werde mit Entbürokratsierung verbunden sein, und die Studienstruktur-Reform versprach, die Strukturierung erbringe eine Entlastung von den bisher nötigen fortwährenden Improvisationsanstrengungen. Dem stehen gegenteilige Wahrnehmungen… mehr

Third Mission als Organisationsherausforderung

In dem Dissertationsprojekt werden Auswirkungen des Verhaltens der Wissenschaftsmanager.innen im Kontext von Aktivitäten untersucht, die in den Bereich der sog. Third Mission fallen. Hierbei interessiert zum einen, ob das Thema Third Mission insbesondere durch das Wissenschaftsmanagement für die Hochschule an Bedeutung erlangt. Zum anderen wird geprüft, ob Wissenschaftsmanager.in­nen Third Mission als Gelegenheit zur eigenen Professionalisierung… mehr

EMOL: Entlastungsmanagement für die Organisation der Lehre

Lehre erfordert Organisation. Organisatorische Kontexte – häufig als Bürokratie wahrgenommen – prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Dies geht (auch) zu Lasten der Lehrqualität, da individuelle und institutionelle Ressourcen gebunden werden. Werden die organisatorischen Kontexte der Lehre als qualitätsprägende Einflussgröße verstanden und sollen diese lehrqualitätsfördernd gestaltet werden, muss Qualität an Hochschulen als Qualitäts­bedingungsmanagement… mehr

Koordinierung und Kommunikation: inhaltsbezogenes Förderprogramm-Management

Im Auftrag des BMBF werden Voraussetzungen und Erfahrungen mit Förderprogrammkoordinierungen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung ermittelt, systematisiert und in ein Handlungsprogramm überführt. Bei solchen Koordinierungen geht es vor allem darum, Übersetzungen des Forschungswissens, Aufmerksamkeitsmanagement und dazu Kommunikation verschiedener Art zu organisieren: zum einen wissenschaftliche Kommunikation, indem förderprogrammintern wechselseitige Anregungen der Projekte organisiert werden und… mehr

Systemische Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Umsetzung digitaler Hochschulbildung

Für die Digitalisierung in der Hochschulbildung sind nicht allein technische Infrastruk­turen aufzubauen. Vielmehr sind die – immer schon konfliktträchtigen – Schnitt­stellen zwischen Forschung, Lehre und Verwaltung sowie zwi­schen Wissen­schaft und Gesellschaft zu rekonfigurieren. Hochschulen stehen hierbei zwar selbst in der Verantwortung, allerdings sind sie aufgrund enormer Investitionsbedarfe und der disruptiven Wirkungen der Digitalisierung in hohem… mehr

Aktuelle Hochschul- und Wissenschaftskonzepte

Was unterscheidet eine Exzellenzuniversität von einer Elitehochschule? In der Regel wissen diese Frage nicht einmal die Vertreter von Hochschulen, die sich so nennen, präzise zu beantworten. Gibt es eine Differenz zwischen einer Hochschule als regionaler Wirtschaftsfaktor und als regionaler Innovationsfaktor? Ja, sie verläuft etwa zwischen ‚Wirtschaft‘ und ‚Innovation‘. Was ist eine geschlechtergerechte Hochschule und im… mehr

Ausleuchtung einer Blackbox. Die organisatorischen Kontexte der Lehrqualität an Hochschulen

Ausleuchtung einer Blackbox. Die organisatorischen Kontexte der Lehrqualität an Hochschulen

Die Qualität der Lehre wird in drei Dimensionen entfaltet: (a) den curricularen Inhalten, (b) der didaktischen Vermittlung und (c) der Gestaltung der organisatorischen Kontexte. Die beiden erstgenannten befassen sich mit inhaltlichen Aspekten der Lehre. Letztere betrifft die ‚Bedingungen der Inhalte‘. Diese sind selbst keine Lehre, wirken für die Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen aber entweder förderlich oder… mehr

Mission, die dritte. Die Vielfalt jenseits hochschulischer Forschung und Lehre: Konzept und Kommunikation der Third Mission

Mission, die dritte. Die Vielfalt jenseits hochschulischer Forschung und Lehre: Konzept und Kommunikation der Third Mission

Hochschulen leisten heute durch Aufgaben wie Weiterbildung, Wissenstransfer oder Gründungsförderung weit mehr, als grundständige Studienangebote oder zweckfreie Grundlagenforschung zu betreiben. Allerdings sind Hochschulen zu diesem Teil ihres Leistungsspektrums nicht umfassend aussagefähig, da er zum großen Teil an individuelles Engagement gebunden und/oder auf Institutsebene verankert ist. Diese zusätzlichen Aufgaben, häufig Third Mission genannt, beschreiben gesellschaftsbezogene Aktivitäten… mehr

Hochschulsystemfinanzierung. Wegweiser durch die Mittelströme

Hochschulsystemfinanzierung. Wegweiser durch die Mittelströme

Die Finanzierung des Hochschulsystems ist mehr als die Finanzierung der Hochschulen, und die Finanzierung der Hochschulen selbst wieder­um ist komplexer als gemeinhin angenommen. Die Finanzierungsquellen sind heterogen, und ihre Abbildung in Statistiken ist nicht immer transparenzfördernd. Neben den unmittelbaren institutionellen Förderungen gibt es programm­gebundene und neben den kon­sumtiven die investiven Ausgaben. Neben den Bundesländern als… mehr

Wissenschaftspolitik in Sachsen-Anhalt 1990-2015

Wie gelang Wissenschaftspolitik in einem wiedergegründeten Land zunächst unter Transformationsbedingungen, dann unter Transformationsfolgewirkungen, d.h. unter Bedingungen weiträumigen wirtschaftlichen Niedergangs mit anschließender Re-Stabilisierung auf niedrigem (Produktivitäts-)Niveau, massiven demografischen Verwerfungen und haushalterischer Dauerkrise? Anhand fünf prägender Konkurrenzen und Konflikte werden die zentralen wissenschaftspolitischen Entwicklungen der zurückliegenden 25 Jahre in Sachsen-Anhalt resümiert. Sachsen-Anhalt steht hier exemplarisch für die… mehr

Fachhochschulen in Österreich – Eine Vorausschau

Im europäischen Vergleich hat Österreich erst spät einen Fachhochschulsektor etabliert. Die Nachzügler-Position wurde genutzt, um aus den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und im Sinne des (damals neuen) New Public Managements effiziente ordnungspolitische Regelungen zu implementieren. Die bisherige Entwicklung wird gemeinhin als Erfolgsgeschichte beschrieben. Die Fachhochschulen haben sich zu einem festen Bestandteil der österreichischen Hochschullandschaft… mehr

OE-Prozess ASH Berlin

HoF begleitet einen internen Organisationsentwicklungsprozesses der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH). Die ASH ist eine der forschungs- und Third-Mission-stärksten HAWs in der Bundesrepublik, in den letzten zehn Jahren von 1.500 auf 3.500 Studierende expandiert und hat einen Schwerpunkt in Sozialer Ar­beit sowie weitere Bereiche für Elementarbildung und Gesundheit.