Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

Digitalisierung in der Wissenschaft als Organisationsproblem

In Wissenschaftseinrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute – stoßen Digitali­sierungsexperten fortwährend an Grenzen der Organisationsgestaltung, während Or­ga­nisationsexperten unablässig Grenzen digitaler Prozessgestaltungen identifizieren. Da­bei ist Digitalisierung z.B. an Hochschulen deutlich mehr als im vorherrschenden po­pulären Verständnis, das sich auf OER oder MOOCs konzentriert: Digitalisierung in der Wissenschaft produziert einerseits Grenzüberschreitungen, die neue bzw. modifizierte regulative Zugriffe und… mehr

Hochschulpolitik in Deutschland: Strukturen, Prozesse, Akteure

Hochschulpolitik bezeichnet die staatlichen Maßnahmen, mit denen Lehre und Forschung an Hochschulen gefördert werden und beeinflusst werden sollen. Gestaltet wird dies im Rahmen eines komplexen Akteursgeflechts mit ebenso komplexen Prozeduren der Policy-Entwicklung. Es bestehen eine vertikale Differenzierung der Hochschulpolitik mit den Ebenen EU, Bund und Länder sowie horizontale Differenzierungen im adressierten Feld der Hochschulen. Dies… mehr

Die BFI-Policy-Arena in der Schweiz

Die BFI-Policy-Arena in der Schweiz

Die Akteurskonstellationen im Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationsystem (BFI) sind komplex. Rund 160 Akteure sind an der Vermittlung zwischen internen BFI-Leistungsprozessen und externen Leistungsansprüchen an den BFI-Bereich beteiligt. Die Herausarbeitung der Akteursanordnungen, der Interaktionen, Vermittlungsinstrumente und Policy-Prozesse sowie der Steuerungswiderstände und zentralen Konflikte liefert zugleich eine Einführung in die schweizerische BFI-Politik. Im Auftrag des Schweizerischen… mehr

Third Mission bilanzieren – Die dritte Aufgabe der Hochschulen und ihre öffentliche Kommunikation

Third Mission bilanzieren – Die dritte Aufgabe der Hochschulen und ihre öffentliche Kommunikation

Im BMBF-Projekt zur Third Mission und ihrer Kommunikation (BeMission) ist eine Handrei­chung erstellt worden, die einerseits die Third Mission konzeptualisiert, andererseits ein Modell zu ihrer (regelmäßigen) Bilanzierung vorstellt. Zunächst werden die Unterscheidungskriterien erläutert, nach denen hochschulische Aktivitäten der Third Mission oder anderen Handlungsfeldern zuzuordnen sind. Darauf aufbauend wird das Modell einer Third-Mission-Bilanz entwickelt, dessen Leitgedanke… mehr

Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Tabus und Tabuverletzungen an Hochschulen

Tabus bezeichnen das Unberührbare, Verbotene, Nicht-Thematisierbare. Sie dienen der Herausbildung und Sicherung von Identität wie der Aufrechterhaltung einer bestimmten sozialen Ordnung. Entsprechend werden Tabuverletzungen zumeist über sozialen Ausschluss sanktioniert. Tabus finden sich auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich. Hier wird nicht zuletzt das Abweichen von Normen tabuisiert, die als grundlegend für das Funktionieren beider Bereiche erachtet… mehr

Die Juniorprofessur. Neue und alte Qualifizierungswege im Vergleich

Die Juniorprofessur. Neue und alte Qualifizierungswege im Vergleich

Hat die 2002 mit Bundesförderung eingeführte Juniorprofessur die in sie gesetzten hohen Reformerwartungen erfüllt oder handelt es sich nur um alten Wein in neuen Schläuchen? Dieser Frage geht ein neu erschienene Publikation nach, in der das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das HoF Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg gemeinsam analysieren, welche Stärken und Schwächen dieser Weg… mehr

HoFin: Präzisierte Darstellung der Hochschulfinanzierung in Deutschland

Die Hochschulen verfügen zur Finanzierung ihrer Aufgaben zum ersten über mehr Quellen, als in der amtlichen Statistik erfasst werden. Zum zweiten werden die Quellen der Mittelherkunft in der amtlichen Statistik nicht präzise genug aufgeschlüsselt. Zum dritten sind auch weitere verfügbare Informationen zur Hochschulfinanzierung außerhalb der amtlichen Statistik fragmentiert. Insgesamt fehlt dadurch eine Gesamtdarstellung der Finanzmittel,… mehr

Themen der Hochschulforschung in Beratungsprozessen – Wissenstransfer

HoF hat den letzten Jahren ein breites Spektrum von Themen zum Gegenstand der Hochschulforschung gemacht und dazu Wissen verfügbar gemacht, so zur Nutzung der Instrumente der internen und externen Hochschulsteuerung (Qualitätssicherung, Kontraktmanagement, Mittelverteilungsmodelle etc.), Rolle der Hochschulen in der Region (Fachkräftesituation, Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, Technologietransfer etc.), Situation einzelnen Fächer (Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, etc.) Dieses… mehr

KoopL: Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre

Neben curricularen Inhalten und didaktischer Vermittlung gibt es ein drittes Handlungsfeld für die Qualitätsentwicklung der Lehre (QdL) die Gestaltung ihrer organisatorischen Kontexte. Von 2014 bis 2017 widmet sich das Projekt „Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre – Mobilisierung finanzierungsneutraler Ressourcen (KoopL)“ diesem Thema. Es wurde in der BMBF-Förderausschreibung „Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre“ eingeworben. Die Hauptuntersuchungsfrage… mehr

Mission possible – Gesellschaftliche Verantwortung ostdeutscher Hochschulen

Mission possible – Gesellschaftliche Verantwortung ostdeutscher Hochschulen

Entwicklungschance im demografischen Wandel Der demografische Wandel vollzieht sich regional selektiv und mit unterschiedlicher Intensität. Daraus ergibt sich eine Polarisierung in demografische Schrump­fungs­gebiete einerseits und Wachstumszonen bzw. -inseln andererseits. Zu den Einrichtungen die im Vergleich institutionell sehr stabil sind zählen die Hochschulen. Sie verbürgen zudem Innovation und Zukunftsfähigkeit und können zur Bearbeitung demografisch induzierter Herausforderungen… mehr

Knowledge Europe EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Knowledge Europe EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Die neue EU-Strategie „Europa 2020“ soll die europäische Strukturförderung konsequenter auf das Ziel nachhaltigen, intelligenten und integrativen Wachstums ausrichten. Ansatzpunkte für die Neuausrichtung ist die Konzentration der Fördermittel auf die Transformation regionaler Ökonomien hin zu verstärkter Wissensbasierung der Wertschöpfung und intelligenter Spezialisierung. Für die Realisierung solcher Vorhabenspielen Hochschulen eine zentrale Rolle. Die Absicht, EU-Strukturfondsmittel einzusetzen… mehr

Die Akteurskonstellation im schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem

HoF hat vom Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) den Auftrag übernommen, eine zeithistorisch informierte, den Schwerpunkt auf die Zeit seit 2005 legende Analyse der Strukturen und Akteurskonstellationen im Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem (BFI) zu erstellen. Anlass ist der 2015 anstehende 50. Jahrestag der SWIR-Gründung. Im Mittelpunkt steht, welche funktionalen Relevanzen die einzelnen Akteure innerhalb… mehr

BeMission: Die Third Mission in der Leistungsbewertung von Hochschulen

BeMission: Die Third Mission in der Leistungsbewertung von Hochschulen

Das HoF führt zwischen 2013 und 2016 ein Forschungsprojekt durch, das im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Leistungsbewertung in der Wissenschaft“ gefördert wird. Leistungsbewertung in der Wissenschaft ist nichts prinzipiell Neues. Wettbewerb um individuelle fachliche Reputation und institutionelles Renommee kennzeichnet das akademische System seit alters her. Dennoch hat die Leistungsbewertung in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung… mehr

EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Die EU-Strukturförderung soll von 2014 an auf die Ziele der EU-Strategie “Europa 2020” ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie wissenschaftliche Einrichtungen, insbesondere Hochschulen, zu intelligentem, nachhaltigem und inklusivem Wachstum in ihrer Sitzregion beitragen können. Welches sind Handlungsfelder, auf denen wissenschaftliche Einrichtungen hier aktiv werden können? Wie können wissenschaftliche Einrichtungen erfolgreich in… mehr

Beschäftigungsbedingungen als Gegenstand von Hochschulsteuerung. Studie im Auftrag der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung

Beschäftigungsbedingungen als Gegenstand von Hochschulsteuerung. Studie im Auftrag der Hamburger Behörde für Wissenschaft und Forschung

Angesichts des erheblichen Bedeutungszuwachses von Befristung, Drittmittelfinanzierung und Teilzeit für die Beschäftigungssituation von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rückt die Frage nach der Attraktivität des Arbeitsplatzes Hochschule und damit verbunden nach der Wettbewerbsfähigkeit des Hochschulbereichs im Vergleich zu anderen Berufsfeldern für Hochqualifizierte zunehmend in das Zentrum der hochschulpolitischen Diskussion. Gefordert sind hier in erster Linie die… mehr

Qualitätsstandards für Hochschulreformen

Nun müsse man noch “von der Studienreform zur Studienqualität” gelangen, lautete das Resümee des Wissenschaftsrates nach über einem Jahrzehnt Bologna-Reform in Deutschland. Die so formulierte Erfahrung ist insofern bemerkenswert, als in der Rhetorik des Bologna-Prozesses Studienreform und Studienqualität nahezu als Synonyme verstanden wurden. Vergleichbares kann auch für andere Hochschulreformerfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte festgehalten werden…. mehr

Wirkungen des VolkswagenStiftungs-Förderprogramms “Leistungsfähigkeit durch Eigenverantwortung” auf Forschung und Lehre

Die VW-Stiftung hat seit 1996 an insgesamt 10 deutschen Universitäten Modellprojekte zur Verbesserung der universitätsinternen Leitungs- und Entscheidungsstrukturen gefördert. HoF Wittenberg erhielt den Auftrag, gemeinsam mit den Hochschulforschern Prof. Dr. Uwe Schimank, Fernuniversität Hagen, und Prof. Dr. Dieter Sadowski, Universität Trier, eine Expertise über die Wirkungeen des Förderprogramms zu erstellen. In dem von HoF Wittenberg… mehr

Organisationsanalyse Universität Jena

Im Auftrag der FSU Jena führt HoF eine SWOT-Analyse für die Universität Jena durch. Die Identifikation, Analyse und Auf­­­­bereitung von (internen) Stärken und Schwächen sowie (externen) Chancen und Risiken unterstützt die Entwicklung einer lang­­fristigen Zukunftsstrategie der FSU. Zentrale Publikationen nicht publiziert

Wissens- und Technologietransfer in den Neuen Steuerungsmodellen zur Hochschulfinanzierung

Wissens- und Technologietransfer in den Neuen Steuerungsmodellen zur Hochschulfinanzierung

Neben Forschung und Lehre gehört der Wissens- und Technologietransfer zu den gesetzlich verankerten Aufgaben der Hochschulen in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Die Politik trägt damit der Bedeutung des Forschungstransfers für die Innovationsfähigkeit der Volkswirtschaft Rechnung. Mit der Einführung der Neuen Steuerungsmodelle zwischen Ländern und Hochschulen verändern sich die Möglichkeiten der Länder zur Förderung des… mehr

Hochschulsteuerung im Ländervergleich

Ausgehend von vertragsförmigen Vereinbarungen zwischen Ministerien und Hochschule werden in dieser Projektreihe Instrumente der Beziehung zwischen Staat und Hochschule untersucht. Der Fokus lag zunächst auf Zielvereinbaurungen und Hochschulverträgen, wird nun aber verstärkt auf die jeweiligen Steuerungsgegenstände und die Vielzahl der Instrumente gelenkt. Damit wird es möglich, Wechselbeziehungen zwischen den Instrumenten darzustellen und verschiedene Steuerungsformen nebeneinander… mehr