Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

Grundlagen, Praxis und Konsequenzen der Exzellenzinitiative

Groß waren die Erwartungen, als im Sommer 2005 die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gestartet wurde: Man wollte eine Leistungsspirale in Gang setzen, die Spitzen ausbildet und die Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite anhebt. Durch die Finanzierung von ausgewählter Spitzenwissenschaft die lange vernachlässigte akademische Breite fördern – kein kleines Ziel,… mehr

Making Excellence. Grundlagen, Praxis und Konsequenzen der Exzellenzinitiative

Making Excellence. Grundlagen, Praxis und Konsequenzen der Exzellenzinitiative

Groß waren die Erwartungen, als im Sommer 2005 die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gestartet wurde: Man wollte eine Leistungsspirale in Gang setzen, die Spitzen ausbildet und die Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite anhebt. Nach der Anfangseuphorie und der erfolgreichen Kür von ‘Elite-Universitäten’ und Stätten der Spitzenforschung und -nachwuchsförderung veranstaltete… mehr

Steuerungsmuster in fünf Bundesländern

In Zusammenarbeit mit dem Unterarbeitskreis 1 “Steuerungsebene Land/Hochschule” des Arbeitskreises “Leistungsorientierte Mittelzuweisung und Zielvereinbarung” der Universitätskanzlerinnen und –kanzler wurden die Steuerungssysteme der Bundesländer Berlin, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen untersucht und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung abgeleitet. Dabei lag der Schwerpunkt der Studie auf den Wechselwirkungen zwischen einzelnen Steuerungsinstrumenten wie Zielvereinbarungen, leistungsorientierter Mittelverteilung und hierarchischer… mehr

Internes Qualitätsmanagement im österreichischen Fachhochschulsektor

Internes Qualitätsmanagement im österreichischen Fachhochschulsektor

Die Fachhochschulen in Österreich haben den gesetzlichen Auftrag, interne Qualitätsmanage­ment-Systeme einzuführen. Das Institut für Hochschulforschung (HoF) hat den erreichten Stand untersucht. Die Fachhochschulen in Österreich haben den gesetzlichen Auftrag, interne Qualitätsmanage­ment-Systeme zu entwickeln und einzuführen. Im Auftrag der österreichischen Fach­hoch­schul­kon­ferenz (FHK) hat das Institut für Hochschulforschung (HoF) Mög­lichkeiten und Sachstand internen Qualitätsmanagements (QM) an Hochschulen… mehr

Kooperation wagen – 10 Jahre Hochschulesteuerung durch vertragsförmige Vereinbarungen

Kooperation wagen – 10 Jahre Hochschulesteuerung durch vertragsförmige Vereinbarungen

Erstmals seit der Einführung von Zielvereinbarungen und Hochschulverträgen Ende der 90er Jahre werden in dieser von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützten Studie die Steuerungsverfahren in zehn Bundesländern ausführlich verglichen. Gegenstand der Untersuchung sind vertragsförmige Vereinbarungen zwischen staatlichen Wissenschaftsverwaltungen und den Hochschulen der Bundesländer. Sowohl die Inhalte der Dokumente als auch die Verhandlungsprozesse werden analysiert. Im Ergebnis lassen… mehr

Internes Qualitätsmanagement an österreichischen Fachhochschulen

Im Auftrag der österreichischen Fachhochschulkonferenz (FHK) wurden die Möglichkeiten internen Qualitätsmanagements (QM) an Fachhochschulen untersucht. Hierzu wurde der aktuelle Standes des QM an österreichischen fachhochschulischen Einrichtungen erhoben, wobei insbesondere erfolgreiche Institutionen identifiziert und deren Erfahrungen hinsichtlich ihrer Nachnutzbarkeit bewertet wurden. Systematisch geht die Untersuchung davon aus, dass QM-Systeme, die ursprünglich der Optimierung industrieller Massenfertigung von… mehr

Modernisierte Hochschulverwaltung mit vertragsförmigen Vereinbarungen

Erstmals seit der Einführung von Zielvereinbarungen und Hochschulverträgen Ende der 90er Jahre wurden die Zielvereinbarungen und Pakte zwischen Hochschulen und Ministerien in zehn Bundesländern ausführlich verglichen. Sowohl die Inhalte der Dokumente als auch die Verhandlungsprozesse wurden analysiert. Im Ergebnis lassen sich bestehende Probleme und erste Lösungsansätze aufzeigen: Sowohl die Art der Verhandlungen als auch die… mehr

Die ostdeutschen Hochschulen und die zweite Phase des Aufbau Ost

Untersucht wurde die Entwicklungen der ostdeutschen Hochschulen von Mitte der 90er bis Mitte der 2000er Jahre. Ging es in der ersten Hälfte der 90er Jahre um die Gleichzeitigkeit von Abbau und Neuaufbau, so war anschließend die Dreifachherausforderung von Strukturkonsolidierung, Sparauflagenbewältigung und Hochschulreform im gesamtdeutschen Kontext zu bewältigen. Daher wird resümiert, wie es die ostdeutschen Hochschulen… mehr

die hochschule 2/2006: Verwandlung durch Verhandlung? Kontraktsteuerung im Hochschulsektor

die hochschule 2/2006: Verwandlung durch Verhandlung? Kontraktsteuerung im Hochschulsektor

Zehn Jahre nach dem ersten Hochschulpakt und den ersten Zielvereinbarungen zwischen Hochschulen und Landesregierungen veröffentlicht “die hochschule” eine Zwischenbilanz zur Kontraktsteuerung. Im Themenschwerpunkt des Heftes 2/2006 wird der Stand der Forschung zu vertragsförmigen Vereinbarungen sowohl zwischen Landesregierung und Hochschulen als auch organisationsintern zwischen Hochschul- und Fakultätsleitungen zusammengefasst und kritisch reflektiert. In den ersten beiden Beiträgen… mehr

Qualität als Hochschulpolitik? Leistungsfähigkeit und Grenzen eines Policy-Ansatzes

Qualität als Hochschulpolitik? Leistungsfähigkeit und Grenzen eines Policy-Ansatzes

Qualitätentwicklung und Qualitätsmanagement an Hochschulen behaupten sich seit einigen Jahren auf Spitzenplätzen der hochschulpolitischen Agenda. Die Untersuchung beantwortet drei Fragen: Ist Qualität als Hochschulpolitik möglich? Ist die angemessene Grundlage solcher Politik ein quantifizierendes Qualitätsverständnis oder eines, das Hochschulqualität als immanentes Phänomen und systemfremden Interventionen unzugänglich begreift, oder aber bedarf es eines ebenso sachlich angemessen wie… mehr

Qualität als Hochschulpolitik

Qualitätsentwicklung und Qualitätsmanagement an Hochschulen behaupten sich seit einigen Jahren auf Spitzenplätzen der hochschulpolitischen Agenda. Bearbeitet werden drei Fragen: Ist Qualität als Hochschulpolitik möglich? Ist die angemessene Grundlage solcher Politik ein quantifizierendes Qualitätsverständnis oder eines, das Hochschulqualität als immanentes Phänomen und systemfremden Interventionen unzugänglich begreift, oder aber bedarf es eines ebenso sachlich angemessenen wie hinreichend… mehr

Studiengebühren nach dem Urteil

Studiengebühren nach dem Urteil

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26.1.2005 entschieden, dass der Bundesgesetzgeber mit der Regelung eines allgemeinen Studiengebührenverbotes über die Rahmengesetzgebungskompetenz, die ihm zu den allgemeinen Grundsätzen des Hochschulwesens zukommt, hinausgegangen sei. Im Gefolge dieser Entscheidung beginnt nunmehr ein konkurrenzföderalistischer Feldversuch: In diesem kann sich erweisen, welche Erwartungen und Befürchtungen, die sich mit der Einführung von Studiengebühren seit… mehr

Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport aus Berlin

Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport aus Berlin

“Niemand studiert Medizin, um anschließend krank zu werden”, gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack zu Protokoll – und geht gleichwohl für zwei Jahre in die Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger,… mehr

Handwörterbuch der Hochschulreform

Handwörterbuch der Hochschulreform

Die deutsche Hochschulreformdebatte hat sich seit einiger Zeit konzeptionell erheblich verbreitert. Vor allem die Internationalisierung incl. der europäischen Hochschulintegration sowie Referenzen betriebswirtschaftlicher Art kennzeichnen diese Entwicklungen. Mit den neuen Konzepten erweitert sich auch das Reformvokabular. Manches dabei wird gut klingende Modeerscheinung bleiben, anderes sich als unverträglich mit Auftrag und Funktion von Hochschulen erweitern. Doch viele… mehr

Wissenschaftspolitik: Eine teilnehmende Beobachtung

“Niemand studiert Medizin, um anschließend krank zu werden”, gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack zu Protokoll – und geht gleichwohl für zwei Jahre in die Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger,… mehr

Handwörterbuch der Hochschulreform

Die aktuelle Hochschulreform ist in Folge der Übernahme bzw. Adaption betriebswirtschaftlicher Konzepte und inter-nationaler Einflüsse durch eine beträchtliche Erweiterung ihres Vokabulars gekennzeichnet. Dies stellt für viele Akteure eine beträchtliche Einstiegshürde in die entsprechenden Debatten dar, wirkt also unter dem Aspekt der Beteiligung und Legitimation kontraproduktiv. Das Glossar schafft die Voraussetzungen dafür, dass an den aktuellen… mehr

Die deutsche Debatte um Studiengebühren

Über Für und Wider von Studiengebühren wurde in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre mit zunehmender Intensität diskutiert. Nach der Jahrhundertwende führten einige Länder zunächst Gebühren für Langzeitstudierende und für Zweitstudien ein. 2007 begannen sieben Bundesländer – in denen ca. 70% aller an deutschen Hochschulen Immatrikulierten studieren –, auch Gebühren für das Erststudium zu erheben…. mehr

Hochschulen in Deutschland und in den USA: Deutsche Hochschulpolitik in der Isolation

Hochschulen in Deutschland und in den USA: Deutsche Hochschulpolitik in der Isolation

Das amerikanische Hochschulwesen, so scheint es deutschen Beobachtern, sei selektiver als das deutsche, zeichne sich durch eine größere Ungleichheit aus und entfalte wegen der dort herrschenden Konkurrenz eine größere Produktivität. So entspreche es der natürlichen Ungleichheit der individuellen Begabungen und dem sogenannten wirtschaftlichen Qualifikationsbedarf besser. Gero Lenhardt zeigt hingegen, dass das Hochschulwesen in den USA… mehr

Qualitätsorientierung an Hochschulen. Verfahren und Instrumente

Qualitätsorientierung an Hochschulen. Verfahren und Instrumente

Qualitätsentwicklung ist ein hochschulreformerisches Topthema. Im Rahmen diesbezüglicher Initiativen werden traditionelle Qualitätssicherungstechniken, wie sie Hochschulen seit Jahrhunderten kennen, teils ergänzt, teils ersetzt durch neue Instrumente. Diese gelangen über Transfers sektorfremder Konzepte in den Hochschulbereich – etwa Zertifizierung oder Total Quality Management. Vorliegender Arbeitsbericht entwickelt eingangs ein Struktur- und Pro-zessmodell der Qualitätsorientierung an Hochschulen, um im… mehr