Für einen genderkompetent gestalteten Kulturwandel

Bestandsaufnahme zur Gleichstellungsarbeit in Sachsen-Anhalt

Die Bestandsaufnahme bezieht sich auf die Gleichstellungsaktivitäten und Rahmenbedingungen für die Gleichstellungsarbeit an Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Im Zentrum steht die Auswertung der Ergebnisse einer schriftlichen Befragung der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen.

Die Fragen bezogen sich auf:

  •  die Institutionalisierung der Gleichstellungsbeauftragten an den Hochschulen und auf das Aufgabenspektrum der Gleichstellungsbeauftragten, ihrem zeitlichen Budget und weiteren materiellen Ressourcen der Hochschule zur Wahrnehmung der Gleichstellungsaufgabe,
  • die aktuellen Maßnahmen und Projekte zur Gleichstellung von Frauen und Männern in einem Zeitraum von ca. drei Jahren (2010-13),
  • Themen künftiger Entwicklung: wo – aus Sicht der Gleichstellungsbeauftragten – die Zukunftsaufgaben der Hochschulen liegen und wo die wichtigsten Zukunftsaufgaben der im Land zuständigen politischen Akteure und Ressorts liegen sollten.

Die vorliegende Bestandsaufnahme zur Gleichstellungsarbeit entstand unter dem Eindruck der im Jahr 2013 aktuellen Diskussionen über die künftige Hochschulstruktur und -entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt. Die Bestandsaufnahme lässt Defizite wie Potenziale von Gleichstellungs- bzw. Chancengleichheitspolitik im Hochschulbereich Sachsen-Anhalts deutlich werden. Diese Bestandsaufnahme konzentriert sich auf die aktuelle Situation und erfasst einen Aktivitätszeitraum von circa drei Jahren seit 2010.

Die fünf Hinweise für einen erfolgreichen Kulturwandel sind das Resultat der vorliegenden Bestandsaufnahme. Sie können als Vorschläge bzw. Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung der gleichstellungspolitischen Rahmenbedingungen und Aktivitäten an den Hochschulen und auf der Landesebene gelesen werden.

Zitation

Karin Zimmermann (2014): Für einen genderkompetent gestalteten Kulturwandel - Bestandsaufnahme zur Gleichstellungsarbeit in Sachsen-Anhalt. Institut für Hochschulforschung (HoF), Wittenberg.