Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

Die Entwicklung der russischen Hochschulen zwischen Krisenmanagement und Reformen. Aktuelle Trends einer Hochschulreform unter den Bedingungen der Transformation

Die Entwicklung der russischen Hochschulen zwischen Krisenmanagement und Reformen. Aktuelle Trends einer Hochschulreform unter den Bedingungen der Transformation

Bis zu ihrem Zusammenbruch im Jahr 1991 war Bildung in der Sowjetunion – wie auch in den anderen staatssozialistischen Ländern Ost- und Mitteleuropas – ein staatliches Monopol. Der mit der Transformation der Gesellschaften in diesen Ländern einsetzende radikale Wandel erstreckt sich auf alle gesellschaftlichen Subsysteme – so auch auf den Hochschulbereich – und ist durch… mehr

Qualität – Schlüsselfrage der Hochschulreform

Qualität – Schlüsselfrage der Hochschulreform

2001 jährt sich die Gründung von HoF Wittenberg – Institut für Hochschulforschung an der Universität Halle-Wittenberg zum fünften Male. Der Band dokumentiert in kompakter Weise wichtige Arbeitsergebnisse dieser Jahre. Sie entstanden im Rahmen einer Forschungsprogrammatik, als deren zentrale Perspektive “Qualitätsentwicklung an Hochschulen in akteurs-zentrierter Perspektive” formuliert worden war. Themen der Beiträge sind: Qualität als Hochschulpolitik?,… mehr

Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem. Fallstudien des Wandels

Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem. Fallstudien des Wandels

Hochschulreformen sind gezielte Interventionen in ein komplexes System. Die deutschen Hochschulen gelten als überdurchschnittlich reformresistent. Aus den Erklärungen für diese Resistenz lassen sich zwei einander entgegenstehende Auffassungen destillieren: Die eine attestiert den reformerischen Lösungsversuchen, unterkomplex zu sein, weshalb Hochschulreformen immer wieder stecken bleiben. Die andere macht den Umstand, dass die Problemlösungsansätze überkomplex seien, dafür verantwortlich,… mehr

Flexibilisierung der Hochschulhaushalte. Handbuch

Flexibilisierung der Hochschulhaushalte. Handbuch

Für Personalvertretungen und Selbstverwaltungsakteure ergibt sich aus der Flexibilisierung der Hochschulhaushalte eine zentrale Herausforderung: Sie müssen sich in Konzepte, Begrifflichkeiten und Denkweisen einarbeiten, die bis vor kurzem für den Hochschulbereich völlig irrelevant waren. Nur so haben sie die Chance, auf eine Augenhöhe mit den Protagonisten dieser Entwicklung in Hochschulverwaltungen, Ministerialapparaten und externen Beratungsagenturen zu gelangen…. mehr

Qualitätsentwicklung und Effizienzverbesserung in der Hochschulmedizin. Beteiligungsorientierte Szenarien für die Universitätsklinika in Rostock und Greifswald

Das von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierte Projekt verfolgt die Intention, den Prozess der Umstrukturierung der Hochschulmedizin in Mecklenburg-Vorpommern wissenschaftlich zu begleiten und die Schaffung einer dem Reformprozess dienlichen Kommunikations- und Kooperationskultur auf Landes- und Hochschulebene zu unterstützen. Angestrebt wird, die Informationsgrundlage zu Leistungsprozessen und Finanzierungsströmen im medizinischen Bereich unter Mitwirkung der Beteiligten zu erweitern und damit… mehr

Begleitung von Umstrukturierungsprozessen an der Universität Halle-Wittenberg

Im Zentrum des Projekts stehen Fragen der Organisationsstrukturen der Universität Halle-Wittenberg. Dazu zählen auch Fragen der Leitungsstrukturen und Fachbereichsgliederung. Dieser universitätsinterne Reformprozess wurde vom Institut für Hochschulforschung wissenschaftlich und konzeptionell begleitet. Forschungsleitend ist die Frage, ob und wie formale Strukturen Einfluss auf die universitären Kernprozesse Forschung und Lehre nehmen bzw. normativ gewendet, welche Strukturen Forschung… mehr

Die Einführung von Globalhaushalten an Hochschulen

Globalisierung bzw. Flexibilisierung der Hochschulhaushalte ist ein Projekt, bei dem die Interessenschnittmenge zwischen den im übrigen heftig konfligierenden Partnern der Hochschulpolitik so groß ist, dass die flächendeckende Durchsetzung prinzipieller Globalzuweisungen absehbar war. Das Interesse der Hochschulen an Selbststeuerungszuwachs einerseits und das Interesse des Staates an der Delegierung der Konflikte um die Verteilung stagnierender bzw. verminderter… mehr

Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem

Die analytischen Ausgangspunkte des inzwischen abgeschlossenen Projekts waren: Hochschulreformen sind gezielte Interventionen in komplexe Systeme. Die deutschen Hochschulen gelten als überdurchschnittlich reformresistent. Aus den Erklärungen für diese Resistenz lassen sich zwei einander entgegenstehende Auffassungen extrahieren: Die eine attestiert den reformerischen Lösungsversuchen, unterkomplex zu sein, weshalb Hochschulreformen immer wieder steckenbleiben. Die andere macht den Umstand, dass… mehr

Chancen verpasst – Perspektiven offen? Zur Bilanz der deutschen Transformationsforschung

Chancen verpasst – Perspektiven offen? Zur Bilanz der deutschen Transformationsforschung

Anknüpfend an den Bilanzierungsversuch der 1998er Dresdner Panel-Diskussion wird ein Resümee zur Transformationsforschung in den Jahren seit 1990 gezogen. Die Beiträge der befragten SozialwissenschaftlerInnen konzentrieren sich auf die methodischen und theoretischen Innovationen dieser fast zehnjährigen Begleitforschung, die politische Relevanz der Ergebnisse und Perspektiven für die weitere Arbeit. Es wurden ganz bewusst ost- und westdeutsche WissenschaftlerInnen… mehr

Studieren in Stendal. Untersuchung eines innovativen Konzepts. Zweiter Zwischenbericht

Am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg (FH) erfolgt seit dem Wintersemester 1995/96 das Studium nach einem modellhaft konzipierten Studienangebot. Das Stendaler Modell greift zahlreiche Studienreformbestrebungen der aktuellen deutschen Hochschuldebatte auf und versucht diese, in einem Konzept zusammenzuführen. In dem vorliegenden Zwischenbericht werden die wesentlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung dieses Modells dargestellt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen… mehr

Auswahlgespräche an der Fachhochschule Altmark. Empirische Untersuchung eines innovativen Gestaltungselements

Als ein innovatives Gestaltungselement hat die Fachhochschule Altmark i. G. Auswahlgespräche mit den Studienbewerbern eingeführt. Ziel dieser Auswahlgespräche ist es, Studienbewerber zum Studium zuzulassen, die dem Konzept der Stendaler Hochschule besonders aufgeschlossen gegenüberstehen. Das modifizierte Zulassungsverfahren der Hochschule wurde im Wintersemester 1998/99 empirisch untersucht. In einer Pilotstudie konnten wesentliche Einstellungen und Motive von Studienberechtigten diagnostiziert… mehr

Effizienz, Effektivität & Legitimität. Die deutsche Hochschulreformdebatte am Ende der 90er Jahre

Effizienz, Effektivität & Legitimität. Die deutsche Hochschulreformdebatte am Ende der 90er Jahre

Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland sehen sich derzeit folgenden Anforderungen gegenübergestellt: Erweiterungen des traditionellen Leistungsprofils sowie Leistungssteigerungen. Beides ließe sich nur bei erhöhter Mittelzuweisung realisieren. Dem steht jedoch eine Mittelverknappung im Hochschulbereich gegenüber. Infolgedessen sollen die Hochschulen mit verminderten Mitteln erweiterte Leistungen erbringen, d.h. daß Leistungsverdichtung erbracht werden soll. Die über Mittelzuweisung entscheidenden Akteure –… mehr

Effizienz, Effektivität und Legitimität im Hochschulsektor

Ausgehend von der Situation der Mittelverknappung im Hochschulbereich bei gleichzeitig gestiegenen und weiter steigenden Leistungsanforderungen wird festgestellt, “die Hochschulen (sollen) mit verminderten Mitteln erweiterte Leistungen erbringen”, dieses als widersprüchliche Anforderung diagnostiziert und “insoweit ein Problem” registriert. Sodann wird die aktuelle deutsche Hochschulreformdebatte in zweierlei Hinsicht strukturiert: (a) Eine Betrachtung des Charakters der politischen Debatten, in… mehr

Die Fachhochschule der anderen Art. Konzeptrealisierung am Standort Stendal. Zustandsanalyse

In der Studie wird der Aufbau der Fachhochschule Altmark i.G. (Fachhochschule Magdedurg) nachgezeichnet, mit dem Ziel, für vorgesehene Innovationen theoretische und empirische Begründungen bereitzustellen (Beraterfunktion), die Erfahrungen der Hochschule in ihrer Andersartigkeit prozeßbegleitend zu analysieren, sie aufbereitet für die hochschuldidaktisch begründete Prozeßgestaltung nutzbar zu machen (Feedbackfunktion) und Aussagen hinsichtlich der Effekte der neuartigen Organisationsformen und… mehr