FortBeam: Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement

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Qualitätssicherung der Forschung ist vielfach im Rahmen von QS- bzw. QM-Sys­te­men prozesshaft systematisiert worden. Um die diesbezüglichen Prozesse zu op­ti­mie­ren, wurden zugleich assistierende Strukturen geschaffen, die sich ausdrücklich von herkömmlichen Verwaltungen unterscheiden sollen: das Wissenschaftsma­nagement. Um dessen reale Wirksamkeit zu ermitteln, wird eine Umkehrung der Perspektive benötigt. Statt zu fragen, welche QS durch welche Strukturen (und Personen, also Stellen) gefördert werden könnte, ist zu fragen: Welche qualitätssichernden Effekte werden nur dadurch erreicht, dass es die assistierenden Struk­turen gibt?

Das Projekt betrachtet vergleichend das Wissenschaftsmanagement mit forschungsbezogenen Aufgaben in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zugleich wird eine quantitative Vermessung des Wissenschaftsmanagements vorgenommen, für das bislang weder trennscharfe Kategorien der amtlichen Statistik noch präzisere Zahlen aus anderen Erhebungen vorliegen. Am Ende soll ein Modell für ein Wissenschaftsbedingungsmanagement stehen, das mehr Entlastungen organisiert als zusätzliche Belastungen schafft. Re­alisiert wird das Projekt im Rahmen der BMBF-Förderlinie „Qua­litätsent­wick­lun­gen in der Wissenschaft“.

Ansprechpartner

Dr. Justus Henke |