Ergebnisse für: Peer Pasternack

 

Publikation

Das andere Bauhaus-Erbe. Leben in den Plattenbausiedlungen heute

Das andere Bauhaus-Erbe. Leben in den Plattenbausiedlungen heute

2019 wird das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ gefeiert. Dabei gibt es eine bemerkenswerte Lücke. Das Jubiläum feiert die Prägungen des Designs und der Architektur, die heute noch als schick gelten. Die Radikalisierung des Neuen Bauens in Gestalt industriell errichteter Plattenbausiedlungen als das andere Erbe indes ist abwesend. Doch war der industrialisierte Wohnungsbau (auch) am Bauhaus… mehr…

Publikation

Kein Streitfall mehr? Halle-Neustadt fünf Jahre nach dem Jubiläum

Kein Streitfall mehr? Halle-Neustadt fünf Jahre nach dem Jubiläum

Das hier vorgelegte Buch hat zwei Anlässe. Der erste: Die Gründung Halle‐ Neustadt hatte sich 2014 zum 50. Male gejährt. Zwar war das 50‐Jahres‐Jubiläum ein vornehmlich lokales Ereignis geblieben, obgleich das Entstehen der Plattenbaustadt für fast 100.000 Einwohner seinerzeit international beachtet und häufig mit der Niemeyerschen Umgestaltung Brasilias (1957– 1964, seit 1987 Weltkulturerbe) verglichen worden… mehr…

Projekt

Forschungslandkarte Demographischer Wandel

Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es nicht in erster Linie an validem wis­senschaftlichen Wissen zu den Problemen des demographischen Wandels mangele. HoF erarbeitet deshalb für die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ eine neue Forschungslandkarte zur demographierelevanten Forschung er­arbeitet (die letzte war 2014 vorgelegt worden). Sie fokussiert auf Sachsen-Anhalt (und die ostdeutschen Länder), geht aber… mehr…

Projekt

Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts

Kooperationen in der Wis­sen­schaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissen­schaftsrat hat­te 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?

Aktuelles

Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“: 10 Promotionsstellen ab Januar 2020 zu besetzen

Im vom BMBF geförderten Graduiertenkolleg geht es um Erforschung von Strategien und Entwicklungsbedarfen für die Wissenschaftskommunikation und ihrer Umsetzung durch das Wissenschaftsmanagement. Hierfür werden 10 Promotionsstellen eingerichtet, auf die sich Interessierte ab sofort bewerben können. Das Graduiertenkolleg wird ab 2020 im Verbund der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften (DUV) und dem Institut… mehr…

Projekt

Graduiertenkolleg „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ – HoF-Teilprojekt „Konfliktgovernance in der Wissenschaft und digital entgrenzte Wissenschaftskommunikation”

Vom 1.7.2019 bis 30.6.2024 wird im Verbund von Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU), Institut für Hochschulforschung an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg (HoF) und Deutscher Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer (DUV) ein Graduiertenkolleg, gefördert aus Mitteln des BMBF, durchgeführt. Das Kolleg beabsichtigt dreierlei Zusammenführungen: erstens Fragestellungen der Hochschul- und Wissenschaftsforschung, zweitens forschungsorientierten wissenschaftlichen Nachwuchs und Praktiker.innen des Wissenschaftsmanagements sowie drittens… mehr…

Publikation

Forschungslandkarte Demographischer Wandel

Forschungslandkarte Demographischer Wandel

Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es nicht in erster Linie an validem (wissenschaftlichen) Wissen zu den Problemen des demographischen Wandels mangele, sondern eher aussichtsreiche Umsetzungsstrategien auf verschiedenen Ebenen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fehlten. Zwei Publikationen zeigen auf, in welch reichem Maße solche Expertise verfügbar ist und dass bei Land und Kommunen durchaus eine… mehr…

Publikation

Fünf Jahrzehnte, vier Institute, zwei Systeme. Das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB) und seine Kontexte 1964–2014

Fünf Jahrzehnte, vier Institute, zwei Systeme. Das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB) und seine Kontexte 1964–2014

1964 war das Institut für Hochschulpolitik an der Humboldt-Universität zu Berlin gegründet worden. 2014 war das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) in seiner heutigen Form inhaltlich und organisatorisch konsolidiert. Dazwischen lagen noch zwei weitere Institute, sehr unterschiedliche Umfeldentwicklungen und mehrere krisenhafte Situationen, darunter ein Wechsel des Gesellschaftssystems. Diese Geschichte ist nun nachgezeichnet worden. Zu verfolgen… mehr…

Projekt

WissBei: Der Wissenschaftliche Beirat, das unaufgeklärte QE-Instrument

Die Anzahl wissenschaftlicher Beiräte nimmt zu. Sie dienen der wissenschaftlichen Beratung wissenschaftlicher Einheiten durch externe Wissenschaftler.innen. Mit ihnen verbinden sich Erwartungen der Rationalisierung von Entscheidungsprozessen und der Qualitätssteigerung bei den beratenen Einheiten. Während jedoch zu praktisch allen Instrumenten der Qualitätsentwicklung in der Wissenschaft Untersuchungen vorliegen, stellen die Wissenschaftlichen Beiräte eine unaufgeklärte Blackbox dar. Das vom… mehr…

Publikation

Wissenschancen der Nichtmetropolen. Wissenschaft und Stadtentwicklung in mittelgroßen Städten

Wissenschancen der Nichtmetropolen. Wissenschaft und Stadtentwicklung in mittelgroßen Städten

Ein Großteil der einschlägigen Debatte zum Zusammenhang von Wissenschaft und ihren Sitzorten widmet sich großstädtischen bzw. metropolitanen Existenzbedingungen und Wirkungen. Hochschulen in mittelgroßen Städten schließen in ihren Selbstbeschreibungen häufig daran an, ohne den fehlenden großstädtischen Kontext angemessen zu berücksichtigen. Dahinter steckt die allgemeine Auffassung, dass sich die Zukunftsfähigkeit einer Stadt mit ihrer Ankopplung an wissensgesellschaftliche… mehr…

Publikation

Lebensbegleitend: Konfessionell gebundene religiöse, politische und kulturelle Allgemeinbildungsaktivitäten incl. Medienarbeit in der DDR

Lebensbegleitend: Konfessionell gebundene religiöse, politische und kulturelle Allgemeinbildungsaktivitäten incl. Medienarbeit in der DDR

Allgemeinbildungsaktivitäten dienen vorrangig der allgemeinen Per­sönlichkeitsentwicklung und dem Gewinn eines souveräne(re)n Weltverhältnisses, zielen also nicht auf zertifizierte Ab­schlüsse und bestimm­te Zugangsberechtigungen. Bildungsinstitutionen, in und von denen in der DDR konfessionell gebundene Allgemeinbildungsaktivitäten entfaltet wurden, waren die Evangelischen Akademien, Bildungshäuser und Rüstzeitheime, Arbeitsstellen für Er­wachsenenbildung, die evangelischen Kunstdienste, Arbeitskreise, Bibelwochen und -fernkurse, die Kirchentagsarbeit und solche… mehr…

Publikation

Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Für die Hochschulorganisation waren in den vergangenen 20 Jahren zwei politisch induzierte Reformen prägend: die New-Public-Management-inspirierten Governance-Reformen und der Bologna-Prozess. Sie waren mit zwei zentralen Versprechen verbunden: Die Governance-Reform versprach, Entstaatlichung werde mit Entbürokratsierung verbunden sein, und die Studienstruktur-Reform versprach, die Strukturierung erbringe eine Entlastung von den bisher nötigen fortwährenden Improvisationsanstrengungen. Dem stehen gegenteilige Wahrnehmungen… mehr…

Publikation

Arbeit an den Grenzen. Internes und externes Schnittstellenmanagement an Hochschulen

Arbeit an den Grenzen. Internes und externes Schnittstellenmanagement an Hochschulen

Innen und Außen des Hochschulsystems stellen eine sehr manifeste Grenze dar. Da beide jedoch über Finanzierung, Rechtsetzung, Legitimationsbedarfe und zertifikatsgebundene Berechtigungsstrukturen strukturell gekoppelt sind, ist diese Grenze zu bewirtschaften. Das geschieht, wie auch sonst, konflikthaft: in der Gegenüberstellung von Gesellschaft und Wissenschaft, in der Konkurrenz von Qualitäts- und Relevanzorientierung der Wissenschaft und den wahlweise ver-… mehr…

Projekt

Stadtentwicklung nach einem Jubiläum. Bildungsentwicklungen in Plattenbausiedlungen

Plattenbausiedlungen sind im Osten Deutschlands prägende Elemente der Stadtlandschaften, in den westlichen Bundesländern deren gelegentliche Ergänzungen. Funktional und sozial sind in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten die ostdeutschen Plattenbausiedlungen den westdeutschen sehr ähnlich geworden: Die verbliebenen Einwohner der Erstbezugsgenerationen einschließlich ihrer ersten Nach­wuchs­kohorten haben eine hohe Identifikation mit ihrer jeweiligen Siedlung; Nach­ziehende sind vor allem dadurch… mehr…

Projekt

Wissenschaftskommunikation

Neun Projekte wurden kürzlich oder werden aktuell am HoF bearbeitet, in denen Aspekte der Wissenschaftskommunikation eine Rolle spielen. Dieser Umstand wird genutzt, um das Thema als Metaprojekt zu bearbeiten. Die gesellschaftliche Situation ist durch eine abnehmende Komplexitätstoleranz in der Gesellschaft gekennzeichnet. Da Wissenschaft komplex ist und sein muss, ergeben sich daraus Legitimationsprobleme für die Wissenschaft…. mehr…

Projekt

Entlastungsmanagement für die Organisation der Lehre

Lehre erfordert Organisation. Organisatorische Kontexte – häufig als Bürokratie wahrgenommen – prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Dies geht (auch) zu Lasten der Lehrqualität, da individuelle und institutionelle Ressourcen gebunden werden. Werden die organisatorischen Kontexte der Lehre als qualitätsprägende Einflussgröße verstanden und sollen diese lehrqualitätsfördernd gestaltet werden, muss Qualität an Hochschulen als Qualitäts­bedingungsmanagement… mehr…

Publikation

Konfessionelle Fort‐ und Weiterbildungen für Beruf und nebenberufliche Tätigkeiten in der DDR. Dokumentation der Einrichtungen und Bildungsformen

Konfessionelle Fort‐ und Weiterbildungen für Beruf und nebenberufliche Tätigkeiten in der DDR. Dokumentation der Einrichtungen und Bildungsformen

Kirchen und Religionsgemeinschaften incl. Diakonie und Caritas unterhielten in der DDR nicht nur Ausbildungsstätten, sondern auch zahlreiche Fort‐ und Weiterbildungseinrichtungen. Diese sind im Rahmen des Projekts „Parallelwelt – Konfessionelles Bildungswesen in der DDR“ recherchiert und dokumentarisch aufbereitet worden. Insgesamt hatte es von 1945 bis 1989 67 Einrichtungen bzw. offenere Formen der konfessionell gebundenen Fort‐ und… mehr…

Publikation

Die Ideen der Universität. Hochschulkonzepte und hochschulrelevante Wissenschaftskonzepte

Die Ideen der Universität. Hochschulkonzepte und hochschulrelevante Wissenschaftskonzepte

Einst genügte es, von „universitas magistrorum et scholarium“, „universitas litterarum“, der „Humboldtschen Universitätsidee“ oder dem „Wesen der deutschen Universität“ zu sprechen, um ein allgemeines konzeptionelles Einvernehmen zu erzeugen bzw. zu bekräftigen. Seit der „Hochschule in der Demokratie“ ändert sich das: Die Hochschulexpansion verband sich mit einer Hochschulkonzepte-Expansion. Heute lassen sich 44 Konzepte identifizieren, die aktuelle… mehr…

Projekt

Koordinierung und Kommunikation: inhaltsbezogenes Förderprogramm-Management

Im Auftrag des BMBF werden Voraussetzungen und Erfahrungen mit Förderprogrammkoordinierungen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung ermittelt, systematisiert und in ein Handlungsprogramm überführt. Bei solchen Koordinierungen geht es vor allem darum, Übersetzungen des Forschungswissens, Aufmerksamkeitsmanagement und dazu Kommunikation verschiedener Art zu organisieren: zum einen wissenschaftliche Kommunikation, indem förderprogrammintern wechselseitige Anregungen der Projekte organisiert werden und… mehr…

Publikation

Hochschulen und Stadtentwicklung in Sachsen-Anhalt

Hochschulen und Stadtentwicklung in Sachsen-Anhalt

Werden Hochschulen und Wissenschaft für die Stadtentwick­lung genutzt, und wie können sie erfolgreich in entsprechende Konzepte eingebaut werden? Welche kulturellen, sozialen und ökonomischen Wir­kungen sind von ihnen zu erwarten, und wie werden diese Erwartungen er­füllt? Wie werden Hochschulen als Agen­turen der Verteilung des Wis­sens im Raum wirksam? Welche Prägungen der Raumstruktur sind durch Hoch­­schulen leistbar,… mehr…