Aktuelles

Workshop: Neue Hochschulsteuerung, Mitbestimmung und Akzeptanz am 23./24.2.2006

Nach neun Jahren Hochschulverträgen, Zielvereinbarungen und Pakten erarbeitet das Institut für Hochschulforschung Wittenberg im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung erstmals eine umfassende empirische Analyse des Kontraktmanagements in der Hochschulssteuerung. Erste Ergebniss aus der Studie “Die Reform der staatlichen Hochschulsteuerung durch Kontraktmanagement” werden am 23. und 24. Februrar 2006 in Wittenberg vorgestellt. Anschließend werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie… mehr…

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Wittenberg als Bildungsstandort. Eine exemplarische Untersuchung zur Wissensgesellschaft in geografischen Randlagen. Gutachten zum IBA-“Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010”-Prozess

Wittenberg als Bildungsstandort. Eine exemplarische Untersuchung zur Wissensgesellschaft in geografischen Randlagen. Gutachten zum IBA-“Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010”-Prozess

Das Schlagwort Wissensgesellschaft wird typischerweise exklusiv mit Metropolen und verdichteten Räumen assoziiert. Indessen lebt die Hälfte der deutschen Wohnbevölkerung in ländlichen und klein- bzw. mittelstädtisch geprägten Regionen. Das verweist auf ein wissensgesellschaftliches Gestaltungsproblem: das Zentrum-Peripherie-Verhältnis. Wie lassen sich geografische Randlagen in wissensgesellschaftliche Entwicklungen einbinden? In welcher Weise partizipieren periphere Orte an der rasanten Verbreiterung von… mehr…

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Frauenkarrieren und -barrieren in der Wissenschaft: Förderprogramme an Hochschulen in Sachsen-Anhalt im gesellschaftlichen und gleichstellungspolitischen Kontext

Nach wie vor sind die deutschen Hochschulen hinsichtlich ihres wissenschaftlichen Personals Hochburgen des Patriarchats und hinken den Geschlechterverhältnissen anderer gesellschaftlicher Bereiche hinterher. Der Bericht umreißt zunächst die historischen und aktuellen Gründe dafür, beleuchtet die bisherige Implementierung geschlechterpolitischer Felder in die Hochschulen, skizziert die Besonderheiten ost- und westdeutscher Akademikerinnen-Biografien, erläutert die frühzeitigen und intensiven juristischen Bemühungen… mehr…

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Studiengebühren nach dem Urteil

Studiengebühren nach dem Urteil

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26.1.2005 entschieden, dass der Bundesgesetzgeber mit der Regelung eines allgemeinen Studiengebührenverbotes über die Rahmengesetzgebungskompetenz, die ihm zu den allgemeinen Grundsätzen des Hochschulwesens zukommt, hinausgegangen sei. Im Gefolge dieser Entscheidung beginnt nunmehr ein konkurrenzföderalistischer Feldversuch: In diesem kann sich erweisen, welche Erwartungen und Befürchtungen, die sich mit der Einführung von Studiengebühren seit… mehr…

Aktuelles

Überblick zur Reform Hochschulsteuerung

Hof Wittenberg ist – neben der HIS GmbH und dem CHE – mit Anke Burkhardt seit Juni 2005 beratend im bundesweiten Arbeitskreis der Universitätskanzler/innen Leistungsorientierte Mittelvergabe und Zielvereinbarungen vertreten. Die unter dem derzeitigen Vorsitz von Dr. M. Breitbach, Kanzler der Justus-Liebig-Universität Gießen, ca. zweimal im Jahr tagende Gruppe hat insgesamt drei Unterarbeitskreise gebildet (Steuerungsebene Land… mehr…

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ids hochschule – Fachinformation für Hochschulforschung und Hochschulpraxis

ids hochschule – Fachinformation für Hochschulforschung und Hochschulpraxis

Die Beiträge dieses Hefts gehen auf die Arbeitstagung ‘Wissenstransfer und Informationssysteme’ am 29.09.2004 in Wittenberg zurück. Sie behandeln das Thema ‘Fachinformation für Hochschulforschung und Hochschulpraxis’ aus unterschiedlichen Perspektiven. Ulrich Teichler reflektiert über die Position der wissenschaftlichen Hochschulforschung gegenüber der an konkretem Handlungswissen für begrenzte Problemlösungen interessierten Praxis und umreißt die Bedingungen einer Hochschulforschung, die sich… mehr…

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Entwicklungspotenziale institutioneller Angebote im Elementarbereich

Entwicklungspotenziale institutioneller Angebote im Elementarbereich

Das Thema des Zwölften Kinder- und Jugendberichts -“Bildung, Betreuung und Erziehung vor und neben der Schule”- bestimmt auch die Konzeption der vier von der Sachverständigenkommission herausgegebenen Expertisenbände. So folgen die Texte in ihren inhaltlichen Zuschnitten den Schwerpunktsetzungen, die die Kommission der Bearbeitung des Berichtsauftrags zugrunde gelegt hat: Einerseits werden Lern- und Aneignungsprozesse von Kindern und… mehr…

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Arbeiter, Unternehmer, Professioneller. Zur sozialen Konstruktion von Beschäftigung in der Moderne

Arbeiter, Unternehmer, Professioneller. Zur sozialen Konstruktion von Beschäftigung in der Moderne

Der Autor untersucht die soziale Konstruktion von Beschäftigung in der Moderne in einer theorievergleichenden Perspektive. Er bezieht die Gesellschaftstheorien von Marx, Weber, Durkheim und Parsons auf die aktuelle Debatte, die in der Arbeits- und Industriesoziologie, der Berufs- und Professionssoziologie sowie in der Organisationssoziologie geführt wird. Zentral ist dabei die Frage, ob in der gegenwärtigen Phase… mehr…

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Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport aus Berlin

Politik als Besuch. Ein wissenschaftspolitischer Feldreport aus Berlin

“Niemand studiert Medizin, um anschließend krank zu werden”, gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack zu Protokoll – und geht gleichwohl für zwei Jahre in die Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger,… mehr…

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Mit SOKRATES II zum Europa des Wissens. Ergebnisse der Evaluation des Programms in Deutschland

Mit SOKRATES II zum Europa des Wissens. Ergebnisse der Evaluation des Programms in Deutschland

SOKRATES soll zur Entwicklung eines Europa des Wissens beitragen. Zu diesem Zweck sind unter dem Dach von SOKRATES acht Aktionen in den Bereichen schulische, berufliche, hochschulische und Erwachsenenbildung zusammengefasst: COMENIUS, ERASMUS, GRUNDTVIG, LINGUA und MINERVA sowie drei ergänzende Aktionen. Die Evaluation ergab, dass die individuellen Teilnehmer/innen von den Programmen sehr profitieren, dass allerdings auf der… mehr…

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Zweckbündnis statt Zwangsehe. Gender Mainstreaming und Hochschulreform

Zweckbündnis statt Zwangsehe. Gender Mainstreaming und Hochschulreform

Die Verbindung von Hochschulreform und Gleichstellungsfortschritt stellt ein hochschulpolitisches Ziel dar, über dessen Realisierungswege die Meinungen nach wie vor weit auseinander gehen. Gegenwärtig gilt “Gender Mainstreaming” als die erfolgversprechendste Strategie. Der Begriff droht jedoch, zur inhaltsleeren Reformfloskel zu verkommen. Die Autorinnen und Autoren gehen der Frage nach, wie die ursprünglich für Politik und Verwaltung konzipierte… mehr…

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Handwörterbuch der Hochschulreform

Handwörterbuch der Hochschulreform

Die deutsche Hochschulreformdebatte hat sich seit einiger Zeit konzeptionell erheblich verbreitert. Vor allem die Internationalisierung incl. der europäischen Hochschulintegration sowie Referenzen betriebswirtschaftlicher Art kennzeichnen diese Entwicklungen. Mit den neuen Konzepten erweitert sich auch das Reformvokabular. Manches dabei wird gut klingende Modeerscheinung bleiben, anderes sich als unverträglich mit Auftrag und Funktion von Hochschulen erweitern. Doch viele… mehr…

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HoF-Berichterstatter 2/2005

HoF-Berichterstatter 2/2005

HoF-Berichterstatter 2/2005. Zweimal jährlich erscheint der HoF-Berichterstatter als Beilage zur Zeitschrift die hochschule. Er berichtet über gerade abgeschlossene oder begonnene Projekte, über die Vortrags- und Publikationstätigkeiten der Institutsmitarbeiter/innen und sonstige Institutsneuigkeiten.

Aktuelles

Fachtagung „Gender Mainstreaming – vom Verwaltungshandeln zum akademischen Selbstverständnis. Im Fokus: Studiengangsreform und Akkreditierung“ vom 1./2.7.2005

HoF Wittenberg veranstaltete am 1./2. Juli 2005 in der Leucorea unter Leitung von Dr. Anke Burkhardt eine Fachtagung, in deren Mittelpunkt die Frage nach den Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen von Gender Mainstreaming als „top down“-Strategie im Hochschulbereich stand. Die Veranstaltung wurde vom BMBF im Rahmen des Förderbereichs „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung… mehr…

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die hochschule 1/2005: Hochschule und Professionen

die hochschule 1/2005: Hochschule und Professionen

Das Heft 1/2005 der Zeitschrift “die hochschule. journal für wissenschaft und bildung” will eine professionalisierungstheoretische Diskussion im Kontext der Hochschulforschung anstoßen. Bislang haben professionssoziologische Analysen kaum Eingang in die Debatte um Hochschulen und ihre Reformen gefunden. Dies scheint aber aus zweierlei Gründen notwendig. Zum einen bedarf es dringend einer Kritik des hochschulpolitischen Professionalisierungsjargons. Denn im… mehr…

Aktuelles

Fachtagung: Gender Mainstreaming – vom Verwaltungshandeln zum akademischen Selbstverständnis. Im Fokus: Studiengangsreform und Akkreditierung am 1./2. Juli 2005

Seit die EU-Kommission 1996 die Einbindung der Chancengleichheit in sämtliche politischen Konzepte und Maßnahmen zu einem strategischen Ziel der Gemeinschaft erklärte, hat sich auch in Deutschland viel getan. Unter dem Begriff Gender Mainstreaming fand die neue Herangehensweise 1999 als politisches Leitprinzip Eingang in die Arbeit der Bundesregierung. Zahlreiche Bundesländer haben inzwischen Beschlüsse gefasst, um eine… mehr…

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Hochschulentwicklung in Europa 1950-2000. Ein Datenkompendium

Hochschulentwicklung in Europa 1950-2000. Ein Datenkompendium

Das Datenkompendium präsentiert Zeitreihendaten (1950-2000) zur Hochschulentwicklung in Europa und in den USA. Die Daten wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes erhoben, dessen Ziel es ist, die Hochschulexpansion bzw. -kontraktion in den europäischen Ländern und in den USA vergleichend zu untersuchen. Im Mittelpunkt des Kompendiums stehen einerseits Daten, die die Expansion bzw. Kontraktion der Hochschulen in… mehr…

Aktuelles

Positionen Studierender zu Stand und Veränderung der Geschlechtergleichstellung. Sonderauswertungen einer schriftlichen Befragung Studierender zu ihrem gleichstellungspolitischen Meinungsbild für die Hochschulen (FH) Harz und Merseburg

HoF Wittenberg führte 2002 – mit Unterstützung des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt – im Rahmen eines über das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) geförderten Projektes eine schriftliche Befragung von Studierenden durch, die Aufschluss über das gleichstellungspolitische Meinungsbild der jungen Frauen und Männer erbringen sollte. Die Untersuchung fand an ausgewählten Fachhochschulen des Landes sowie in verschiedenen Studienbereichen und Verlaufsphasen… mehr…

Aktuelles

Übersicht zu gesetzlichen Grundlagen der neuen Hochschulsteuerung

HoF Wittenberg – Insitut für Hochschulforschung hat seine Übersicht zu den landesgesetzlichen Grundlagen der vertraglichen Hochschulsteuerung und der leistungsorientierten Mittelverteilung wieder aktualisiert. Damit sind auch alle aktuellen Landeshochschulgesetze abrufbar. In der Analyse sind jetzt das neue Hochschulgesetz in Sachsen-Anhalt sowie die Neufassungen der Gesetze in Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Sachsen… mehr…