HoF-Begleitstudie „Personalstrukturentwicklung und Personalentwicklung“ zum BuWiN 2021

Die Gestaltung attraktiver Beschäftigungsbedingungen und verlässlicher Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs steht seit mehr als einem Jahrzehnt auf der wissenschaftspolitischen Agenda. Statistische Analysen und Befunde der empirischen Forschung machen deutlich: An Hochschulen wie an außeruniversitären Forschungseinrichtungen besteht nach wie vor erheblicher Handlungsbedarf. Das betrifft insbesondere die anhaltend hohe Befristungsquote. Zu den positiven Entwicklungen zählen die… mehr
Die Harmonisierung der Promovierendenausbildung in Deutschland
Wie bilden wir unseren wissenschaftlichen Nachwuchs am besten aus? Diese Frage beschäftigt das deutsche Wissenschaftssystem intensiv seit mehr als 40 Jahren. Die Promotion bildet dabei den Übergang zum vollwertig akzeptierten Teil der Wissenschaftscommunity. Seit der Einführung des ersten Graduiertenkollegs der DFG zeigt sich ein Trend zur zunehmenden Strukturierung der Promotionsphase im Kontrast zum alten Meister-Schüler-Modell… mehr
Disziplinentwicklung und Nachwuchsförderung in der Kindheitspädagogik
Das Projekt im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz die Akademisierung der Früh- bzw. Kindheitspädagogik. Zunächst werden kindheitspädagogische und kindheitspädagogisch affine Bachelor- und Masterstudiengänge auf ihre inhaltliche und disziplinäre Verortung sowie ihre Determinanten hin ausgewertet. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Frage der formellen und inhaltlichen Organisation des Übergangs von Bachelor- zu… mehr
„Wie auf einem Basar“ Berufungsverhandlungen und Gender Pay Gap bei den Leistungsbezügen an Hochschulen in Niedersachsen

Gegenstand der Untersuchung im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) waren die Leistungsbezüge in der W‐Besoldung der an staatlichen Hochschulen in Niedersachsen tätigen Professorinnen und Professoren. Auf Basis der von den Hochschulen bereitgestellten Daten für 2016 wurde ein flächendeckender Gender Pay Gap ermittelt, der sich mit wenigen Ausnahmen auf die verschiedenen Hochschularten,… mehr
Personal(struktur)entwicklung. Begleitstudie zum BuWiN 2021
2021 soll die vierte Ausgabe des Bundesberichts für den Wissenschaftlichen Nachwuchs (BuWiN) veröffentlicht werden. Er stellt statistische Daten und empirische Forschungsbefunde bereit. Ergänzend zum fortlaufenden Daten-Monitoring greift er jeweils wechselnde Themen auf, die von besonderer hochschulpolitischer Relevanz sind. Hierzu hat HoF eine Studie zum Thema „Personalstrukturentwicklung und Personalentwicklung“ übernommen. Erkenntnisgewinn versprechen die von der Bundesstatistik… mehr
Zur Promotion ins Ausland. Erwerb von implizitem Wissen in der Doktorandenausbildung am Beispiel der wissenschaftlichen Qualifikationsprozesse chinesischer Doktoranden in Deutschland

In der Promotionspraxis steht dem expliziten Wissen ein umfangreiches implizites Wissen gegenüber. Während explizites Wissen etwa in Regelwerken und Handbüchern fixiert ist, zeigt sich implizites Wissen vor allem in gelingender Praxis. Der Erwerb dieses stillen Wissens ist zentral für das erfolgreiche Durchlaufen des Promotionsprozesses. Hier wird jedoch gegenwärtig auf das vermittelte explizite Wissen fokussiert. Ein… mehr
Zur Promotion ins Ausland: Chinesische Doktoranden in Deutschland
Wissenschaftliche Qualifikationsprozesse ausländischer Doktoranden im deutschen Wissenschaftsmilieu sind mit immer wieder zu beobachtenden „Matching“-Problemen verbunden. Untersucht wird dies hier konkret am Promotionsprozess von chinesischen Doktoranden in Deutschland. Um diesen zu rekonstruieren und überzeugende Erklärungen zu generieren, greift die Untersuchung auf die Perspektive des impliziten Wissens zurück.
Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Für die Hochschulorganisation waren in den vergangenen 20 Jahren zwei politisch induzierte Reformen prägend: die New-Public-Management-inspirierten Governance-Reformen und der Bologna-Prozess. Sie waren mit zwei zentralen Versprechen verbunden: Die Governance-Reform versprach, Entstaatlichung werde mit Entbürokratsierung verbunden sein, und die Studienstruktur-Reform versprach, die Strukturierung erbringe eine Entlastung von den bisher nötigen fortwährenden Improvisationsanstrengungen. Dem stehen gegenteilige Wahrnehmungen… mehr
Dem Kulturwandel auf der Spur. Gleichstellung an Hochschulen in Sachsen.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) unterstützt die staatlichen Hochschulen des Landes aktiv in ihren Bemühungen um Gleichstellungsfortschritt und die Verbesserung der Position des Landes im bundesweiten Vergleich. Um Aufschluss darüber zu gewinnen, wie es derzeit um die Rahmenbedingungen der Gleichstellungsarbeit an sächsischen Hochschulen bestellt ist, mit Hilfe welcher Maßnahmen und Programme die… mehr
Gleichstellung an sächsischen Hochschulen
Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) wird eine Studie zur Gleichstellung an den Hochschulen in Sachsen erarbeitet. Wesentliche Ausgangspunkte sind die Umsetzungsbilanz der Zielvereinbarungen 2014–2016, die gleichstellungspolitischen Initiativen und Weichenstellungen im Rahmen der Zielvereinbarungen 2017–2020 und der „Hochschulentwicklungsplanung 2025“. Im Zentrum steht, Entwicklung und aktuellen Stand des Gleichstellungsniveaus zu ermitteln, die… mehr
Gender Pay Gap bei Leistungsbezügen in der W-Besoldung
Es ist statistisch vielfach belegt, dass in Deutschland ungeachtet langjähriger gleichstellungspolitischer Bemühungen nach wie vor Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern (Gender Pay Gap) bestehen, die sich nicht allein durch Unterschiede bezüglich des Beschäftigungsumfangs oder des Qualifikationsniveaus erklären lassen. In wie weit der Gender Pay Gap auch im öffentlichen Dienst bei der höchstqualifizierten und hochselektiven Gruppe… mehr
Drei Phasen. Die Debatte zur Qualitätsentwicklung in der Lehrer_innenbildung

In der Studie wird die Qualitätsentwicklung der Ausbildung von Lehrenden an Schulen analysiert. Dabei werden alle drei Phasen der Ausbildung betrachtet: Studium, Vorbereitungsdienst, Fort- und Weiterbildung. So vermittelt die Expertise einen umfassenden Überblick über die Struktur der Lehrer:innenfortbildung im föderalen Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland.
Förderlandschaft und Promotionsformen (B3). Studie im Rahmen des Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs (BuWiN) 2017

Die Studie ist im Rahmen des „Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (BuWiN) der Bundesregierung erstellt worden. Dessen dritte Ausgabe wurde im Februar 2017 der Öffentlichkeit präsentiert. HoF ist seit 2006 als Mitglied des Wissenschaftlichen Konsortiums an der Erarbeitung des Bundesberichts beteiligt. Diesmal hatte es das Institut übernommen, (a) das breit gefächerte Förderspektrum außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, auf EU‐ und… mehr
Förderung und Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler/innen
Für das datengestützten Monitoring des Bundesberichts zum Wissenschaftlichen Nach-wuchs (BuWiN 2017) hat es HoF übernommen, einen systematischen Überblick über zwei Sachverhalte zu erstellen: zum einen die Strukturen und Formen der Promotion und Promotionsbetreuung in Deutschland, zum anderen die verschiedenen Förder- und Qualifizierungsprogramme und -formate für die Promotions- wie Postdocphase. Dazu werden jeweils geeignete Kriterien erarbeitet,… mehr
Bedarfsgerechte Personalausstattung von Universitäten
Vor dem Hintergrund der hochschulpolitischen Debatte um Beschäftigungsbedingungen und Karriereperspektiven in der Wissenschaft hat sich der Wissenschaftsrat für eine grundsätzliche Neugestaltung der Postdoc-Phase und der Wege zur Professur ausgesprochen. Bund und Länder haben eine gemeinsame Initiative für den wissenschaftlichen Nachwuchs ankündigt, über die ab 2017 mit einer Laufzeit von zehn Jahren 1,1 Mrd. bereitgestellt werden… mehr
Lehrpersonal und Lehrqualität. Personalstruktur und Weiterbildungschancen an den Hochschulen Sachsen‐Anhalts

An den deutschen Hochschulen gehören Bemühungen zur Qualitätssteigerung der Hochschullehre seit geraumer Zeit zum institutionalisierten Konzept. Im Rahmen des BMBF‐Förderprogramms „Qualitätspakt Lehre“ ist auch der sachsen‐anhaltische Hochschulverbund „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre (HET LSA)“ entsprechend aktiv. Dabei begreift er die Entwicklung von angemessenen Weiterqualifizierungsformen für Hochschullehrende als einen seiner Schwerpunkte. Die Hochschulen in… mehr
Wissenschaft mit Migrationshintergrund
Die rein quantitative Steigerung der Anteile von Studierenden mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren lässt sich vor allem über den steigenden Anteil von Bevölkerungsteilen mit Migrationshintergrund erklären. Eine erfolgreiche Bildungsintegration kann dadurch noch nicht belegt werden. So nimmt mit jeder Karrierestufe der Anteil von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund ab. Dieses markiert illegitime Barrieren im… mehr
Aufwertung von Lehre oder Abwertung der Professur?

Die Lehrprofessur im Spannungsfeld von Lehre, Forschung und Geschlecht Forschung und Lehre gehören zu den zentralen Aufgaben deutscher Universitätsprofessorinnen und -professoren. Beide Aufgaben waren bisher – in Orientierung am Humboldtschen Ideal – zumindest normativ gleichwertig verteilt. Mit der Einführung der „Lehrprofessur“ im Jahr 2007 wurde an Universitäten erstmals eine professorale Stellenkategorie mit Lehrschwerpunkt geschaffen. Diese… mehr
Für einen genderkompetent gestalteten Kulturwandel

Die Bestandsaufnahme bezieht sich auf die Gleichstellungsaktivitäten und Rahmenbedingungen für die Gleichstellungsarbeit an Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Im Zentrum steht die Auswertung der Ergebnisse einer schriftlichen Befragung der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen.
mehr...Hasard oder Laufbahn

Unterschiedliche und häufig inkompatible nationale Karrieresysteme erschweren die internationale Mobilität von Wissenschaftlern. Insgesamt neun westliche Systeme (Deutschland, USA, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, Schweden, Niederlande, Ungarn) werden vorgestellt. Es wird eine länderübergreifende Matrix entwickelt, die die heterogenen akademischen Positionen, Karrierestufen und Bezeichnungen vergleichbar macht und die Identifikation äquivalenter akademischer Rangstufen ermöglicht. Im Mittelpunkt des Buches stehen… mehr