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Wandel der Hochschulbildung in Deutschland und Professionalisierung (08.02.2012)
Das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat das Verhältnis von Bildung und Gesellschaft anhand des relativen Gewichts der Studienfächer in der Zeitspanne von 1950 bis 2002 untersucht. Die Studie zeigt, dass im Zuge der Hochschulexpansion das Gewicht von Fächern mit beruflichem Anwendungsbezug zunimmt. Diese Verschiebung wird als Ausdruck einer Professionalisierung interpretiert. Mehr und mehr werden die Standards und Kriterien angemessenen beruflichen Handelns in den Hochschulen hervorgebracht, und sie stoßen in den Arbeitsorganisationen auf Resonanz. Es wird gezeigt, über welche sozialen Mechanismen sich diese Kopplung vollzieht.
Untersucht wird der Wandel der Hochschulbildung in Deutschland anhand von Verschiebungen des relativen Gewichtes der Studienfächer in der Zeitspanne von 1950 bis 2001. Dieser Wandel der Fächerstruktur nach dem Zweiten Weltkrieg wird im Zusammenhang der deutschen Hochschulgeschichte interpretiert. Mit dem Übergang zur modernen Universität wird die Hochschulbildung auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt. Diese Verwissenschaftlichung findet zunächst unter dem Dach der sich ausdifferenzierenden Philosophischen Fakultät statt. Damit ändert sich auch die Wissensgrundlage der bis dahin oberen Fakultäten der Universität zur Ausbildung der klassischen Professionen. Sie ruhen nun auch auf der Wissenschaft und den kognitiven Innovationen, die diese hervorbringt. Zugleich wird die Philosophische Fakultät mit ihren modernen Disziplinen zur Berufsfakultät zunächst der höheren Lehrämter. Dies setzte die Dynamik eines „Eigenausbaus“ des höheren Bildungssystems in Gang, in der sich unterschiedliche Expansionsbewegungen des höheren Schul- und des Hochschulbereiches gegenseitig bedingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg dehnte sich die Akademisierung auch auf das bis dahin niedere Schulwesen und dessen Lehrämter aus. Ebenfalls setzte sich die bereits mit Gründung und Expansion der Technischen Hochschulen und der Handelshochschulen eingeleitete Entwicklung fort, mit der Studiengänge an Bedeutung gewannen, die – wie die klassischen Professionsfächer – auf berufliche Anwendungsfelder in anderen Bereichen der Gesellschaft, jenseits von Wissenschaft sowie von Bildung und Erziehung, zugeschnitten waren. Die Wissenschaft wird mehr und mehr als Grundlage einer Ausbildung für weitere Berufs- und Handlungsfelder in Anspruch genommen. Das relative Gewicht der Fächer dieser (neuen) Professionen nimmt zu. Dem entspricht ein Prozess der Professionalisierung, mit dem neue Kriterien und Standards der Angemessenheit des beruflichen Handelns institutionalisiert werden. Diese treffen in den Arbeitsorganisationen auf Resonanz.
Robert D. Reisz / Manfred Stock: Wandel der Hochschulbildung in Deutschland und Professionalisierung (HoF-Arbeitsbericht 6/2011). Hrsg. vom Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität. Halle-Wittenberg 2011. 45 S. ISSN 1436-3550.
Download: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/ab_6_2011.pdf
Ansprechpartner:
Dr. Manfred Stock (03491 466 212 / manfred.stock@hof.uni-halle.de)
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Workshop: Forschungs- und Technologietransfer in den neuen Steuerungsmodellen (31.01.2012)
Neben Forschung und Lehre gehört der Forschungs- und Technologietransfer zu den gesetzlich verankerten Aufgaben der Hochschulen in allen Bundesländern. Die Politik trägt damit der Bedeutung von Forschungstransfer für die Innovationsfähigkeit der Volkswirtschaft Rechnung. Ein funktionierender Wissens- und Technologietransfer bildet die Grundlage der Innovationsfähigkeit wissensbasierter Ökonomien.
Mit der Einführung der Neuen Steuerungsmodelle in der Beziehung zwischen Ländern und Hochschulen verändern sich die Instrumente und Mechanismen, mit denen die Länder Transfer fördern können. Neben Anweisungen sowie institutioneller und Prgramm-Förderung treten vor allem die Leistungsorientierte Mittelverteilung (LOM) und Zielvereinbarungen als neue Steuerungsinstrumente.
Wie können nun diese neuen Instrumente optimal zur Förderung von Forschungs- und Technologietransfer eingesetzt werden?
Die Technologiestiftung Berlin (TSB) und das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersuchen im Rahmen des Projektes HoFiTrans die Steuerungsinstrumente in allen Bundesländern in Bezug auf den Forschungs- und Technologietransfer.
Die ersten Ergebnisse der Studie werden auf diesem Workshop vorgestellt und es wird gemeinsam mit Praktiker/innen und Forscher/innen diskutiert, wie die Hochschulsteuerung so weiterentwickelt werden kann, dass sie den Forschungs- und Technologietransfer optimal fördert.
Wir planen eine Posterausstellung und ermutigen Kolleginnen und Kollegen, die im Themenfeld Hochschulsteuerung und Transfer forschen, Poster vorzuschlagen.
Workshop: Dienstag, 17. April 2012 in der Stiftung Leucorea Wittenberg.
Programm: ProgrammTransfer20120417.pdf
Anmeldung: Karsten König (karste.koenig@hof.uni-halle.de)
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die hochschule 2/2011: Disziplinäre Zugänge zur Hochschulforschung (30.01.2012)
Die Hochschulforschung stellt ein multidisziplinäres Forschungsfeld dar. Das neue „die hochschule“-Heft stellt grundlegend die disziplinären Zugänge der Erziehungs-, Geschichts-, Rechts-, Politik- und Wirtschaftswissenschaft sowie der Psychologie und Soziologie zur Hochschulforschung vor. Dieses Themenheft mit Handbuchcharakter wird herausgegeben von Edith Braun, Katharina Kloke und Christian Schneijderberg.
Fragestellungen der Hochschulforschung können zum einen multi-/interdisziplinär, zum anderen aber auch durch spezifische disziplinäre Sichtweisen bearbeitet werden. Somit wird bei der Erforschung des Gegenstands Hochschule oder eines bestimmten Ausschnitts von Hochschule – etwa Forschung, Lehre oder Hochschulplanung – ein Forschungsfeld betreten, das sich durch die Verbindung von Methoden, Theorien, Erkenntnissen und Wissen aus verschiedenen Disziplinen speist und von der Ergänzung und Verbindung der disziplinären Zugänge lebt. Bietet die Verbindung mehrerer Disziplinen den Vorteil, die Breite des Forschungsgegenstandes Hochschule abzudeckten, so leisten disziplinäre Zugänge ein genauere Fokussierung auf spezifische Aspekte.
Das neue „die hochschule“-Heft stellt grundlegend die disziplinären Zugänge der Erziehungs-, Geschichts-, Rechts-, Politik- und Wirtschaftswissenschaft sowie der Psychologie und Soziologie zur Hochschulforschung vor. Dank seines Handbuchcharakters ermöglicht es nicht nur einen grundlegende Einblick in die Beiträge der genannten Disziplinen zur Hochschulschulforschung, sondern beleuchtet zugleich den verbindenden Beitrag der verschiedenen Disziplinen zur Erforschung des Gegenstands Hochschule.
Der Schwerpunkt umfasst die folgenden Beiträge:
• Christian Schneijderberg; Katharina Kloke; Edith Braun: Disziplinäre Zugänge zur Hochschulforschung
• Bernhard Schmidt-Hertha; Rudolf Tippelt: Erziehungswissenschaftliche Zugänge zur Hochschulforschung
• Olaf Bartz: Geschichtswissenschaftliche Zugänge zur Hochschulforschung
• Michael Dobbins; Katrin Toens: Politologische Zugänge zur Hochschulforschung
• Edith Braun: Psychologische Zugänge zur Hochschulforschung
• Thomas Groß: Rechtswissenschaftliche Zugänge zur Hochschulforschung
• Georg Krücken: Soziologische Zugänge zur Hochschulforschung
• Gerd Grözinger: Wirtschaftswissenschaftliche Zugänge zur Hochschulforschung
Neben dem Themenschwerpunkt vereint das „Forum“ der Zeitschrift folgende Beiträge:
• André Albrecht; Volkhard Nordmeier: Ursachen des Studienabbruchs in Physik. Eine explorative Studie
• René Lenz: Russlands Hochschulen im Modernisierungsprozess. Zur Frage einer Integration in den Europäischen Hochschulraum
• Tina Ruschenburg; Stephanie Zuber; Anita Engels; Sandra Beaufaÿs: Frauenanteile in der Exzellenzinitiative. Zu den methodischen Herausforderungen bei der Ermittlung aussagekräftiger Vergleichswerte
• Michael Kerres; Andreas Schmidt: Zur Anatomie von Bologna-Studiengängen. Eine empirische Analyse von Modulhandbüchern
Zudem wird die regelmäßige Fortsetzung der Bibliografie zur Wissenschafts- und Hochschulgeschichte Ostdeutschlands seit 1945 veröffentlicht.
Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr; das Einzelheft kostet 17,50 Euro, das Abonnement 34,- Euro (für PrivatabonnentInnen 19,- Euro).
Edith Braun/Katharina Kloke/Christian Schneijderberg (Hg.): Disziplinäre Zugänge zur Hochschulforschung (= die hochschule 2/2011). Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011, 211 S. ISBN 978-3-937573-26-7. € 17,50.
http://www.die-hochschule.de
Bestellungen an:
Institut für Hochschulforschung (HoF)
Vertrieb „die hochschule“
Collegienstraße 62
06886 Wittenberg
E-Mail: institut@hof.uni-halle.de
Fax: 03491/466-255
Tel. 03491/466-254
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HoF/WZW-Publikation: Kooperationen zwischen Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen (16.01.2012)
Die Binnendifferenzierung des deutschen Wissenschaftssystems in universitäre und außeruniversitäre Forschung gilt als Ursache geminderter Leistungsfähigkeit. Entsprechend zielen zunehmend wissenschaftspolitische Bemühungen auf eine Verstärkung der Kooperation zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung. Wie diese Kooperationspotenziale genutzt werden, ist Gegenstand einer Fallstudie, die jetzt gemeinsam vom HoF und WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt vorgelegt wurde:
Daniel Hechler / Peer Pasternack: Scharniere & Netze. Kooperationen und Kooperationspotenziale zwischen den Universitäten und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt, unt. Mitarb. v. Reinhard Kreckel u. Martin Winter (WZW-Arbeitsberichte 1/2011), Wittenberg 2011, 107 S.;
Download:
“http://www.wzw-lsa.de/fileadmin/wzw-homepage/content/dokumente/Dokumente/Arbeitsberichte/WZW_Arbeitsberichte_1_2011.pdf“
Für inhaltliche Fragen:
Peer Pasternack (peer.pasternack@hof.uni-halle.de), Tel.: 03491 - 466 254
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Datenbank zeigt gesetzliche Regelungen der Bundesländer zu Besoldung und Gleichstellung im Hochschulbereich (11.01.2012)
Das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg dokumentiert die aktuellen Besoldungs-, Hochschul- und Gleichstellungsgesetze der Budesländer. Verschiedene Synopsen stellen die Regelungen zur Vergabe von besonderen Leistungszuschlägen und zur Verpflichtung der Förderung von Gleichstellung sowie zur gleichstellungsorientierte Ausgestaltung der Berufungsverfahren im Ländervergleich dar.
Professorinnen und Professoren werden seit 2005 verstärkt leistungsorientiert besoldet. Grundlage der W-Besoldung bildet das 2002 in Kraft getretene Professorenbesoldungsreformgesetz. Damit hatte der Bund den gesetzlichen Rahmen für die Reform der Besoldung geschaffen und dabei gleichzeitig den Ländern Handlungsspielräume für die konkrete Ausgestaltung eingeräumt.
Im Zuge der Föderalismusreform wurde den Ländern dann die Gesetzgebungskompetenz im Bereich der Besoldung übertragen.
Einheitlich ist geregelt, dass die Besoldung aus einem Grundgehalt und variablen Leistungsbezügen besteht. Der variable Teil kann sich aus Berufungs- und Bleibeleistungsbezügen, Bezügen für besondere Leistungen z. B. in Lehre und Forschung sowie aus Funktionsleistungsbezügen zusammensetzen.
Wie die Umsetzung der Vergabe insbesondere der Bezüge für besondere Leistungen in der Landesgesetzgebung erfolgt, zeigt die vom Institut für Hochschulforschung erstellte tabellarische Übersicht:
Besoldungsrecht: http://www.hof.uni-halle.de/dokumentation/besoldung.htm
Gleichstellungsrecht: http://www.hof.uni-halle.de/dokumentation/gleichstellung.htm
Ansprechpartner/innen:
Dr. Anke Burkhardt 03491/ 466-151(anke.burkhardt@hof.uni-halle.de )
Dr. Karin Hidebrandt 03491/466-245 (Karin.Hildebrandt@hof.uni-halle.de)
Romy Hilbrich 03491/466-142 (romy.hilbrich@hof.uni-halle.de)
Robert Schuster 0391/466-155 (robert.schuster@hof.uni-halle.de)
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Hochschulen nach der Föderalismusreform (04.10.2011)
Zwischen den Hochschulsystemen der deutschen Bundesländer bestehen traditionell deutliche Unterschiede hinsichtlich des Finanzierungsinputs und des Forschungsoutputs. Die Föderalismusreform 2006 hatte den Anspruch erhoben, wettbewerbsföderalistische Aspekte im Hochschulwesen zu stärken – und damit sowohl den herkömmlichen kooperativen Föderalismus als auch die aktive Beteiligung des Bundes an der Hochschulentwicklung in den Hintergrund treten zu lassen. Im hier vorliegenden Band werden die Länderdifferenzen vor allem in solchen Bereichen untersucht, in denen die Gestaltungschancen der Länder mit der Föderalismusreform gestärkt wurden: Hochschulsteuerung, Studienreform sowie Personal- und Karrierestrukturen.
Im Ergebnis zeigt sich: In der Hochschulsteuerung setzen sich die einmal in den entsprechenden Reformdiskurs aufgenommenen Elemente langfristig in (fast) allen Bundesländern durch (Ausnahme: Studiengebühren). Unterschiede zwischen den Ländern finden sich allenfalls in der Geschwindigkeit, mit der Neuerungen politisch aufgenommen und umgesetzt werden. Auch bei der Studienreform sind die Angleichungsprozesse zwischen den Bundesländern und gemeinsame Entwicklungslinien bemerkenswert. Abgesehen vom Lehramtsstudium finden sich keine Sonderwege der Länder, kein Sonderweg Ost und auch keine bayerischen Bachelor oder ähnliches. In der Gestaltung der Personal- und Karrierestrukturen ist gleichfalls entweder eine Angleichung der Länder zu beobachten oder eine Entwicklung, die, insgesamt gesehen, in die gleiche Richtung weist. Auch kam es nach 2006 zu keiner entscheidenden Zäsur. Länderübergreifend bleibt es bei dem für das deutsche Hochschulsystem charakteristischen Flaschenhals akademischer Karriere mit einem großen Anteil risikobehaftet und weisungsabhängig Beschäftigter unterhalb der Professur und einem relativ kleinen und anteilig rückläufigen Anteil an Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern.
Wo es Differenzen zwischen den Ländern gibt und diese sich in jüngerer Zeit verstärkt haben, betrifft dies vorrangig solche Bereiche, die von der Föderalismusreform nur marginal oder gar nicht berührt wurden. Die Bereiche hingegen, in denen sich mit der Föderalismusreform 2006 den Ländern größere Gestaltungsspielräume eröffneten, sind eher durch Trends homogenisierender Entwicklungen – bei Abweichungen im Detail – gekennzeichnet. Insofern wurde und wird die Bedeutung der Föderalismusreform 2006 für den Hochschulbereich allgemein überschätzt.
Pasternack, Peer (Hg.): Hochschulen nach der Föderalismusreform,
Akademische Verlagsanstalt, Leipzig 2011, 368 S. ISBN 978-3-931982-67-6.
Der Band ist im Buchhandel bestellbar:
http://www.univerlag-leipzig.de/article.html;article_id,1233
Eine Leseprobe und das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/leseproben/LeseprobeHochschulenFoederalismus2011.pdf
Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. Peer Pasternack (peer.pasternack@hof.uni-halle.de; Tel. 03491 466-254)
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HoF-Report 2006 – 2010 dokumentiert Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer (26.09.2011)
Das Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wurde 1996 gegründet. Sein drittes Jahrfünft 2006 bis 2010 wird im vorliegenden Report resümiert. Im Mittelpunkt des Reports stehen die 2006-2010 realisierten drei Forschungsprogramme: Föderalismus und Hochschulen; Nachwuchsförderung und wissenschaftliches Personal; Hochschulen in Ostdeutschland. Daneben werden die vier Kompetenzlinien des Instituts dargestellt: Hochschulbildung, Studienreform, Studierende; Governance, Qualitäts- und Organisationsentwicklung im Hochschulsektor; Gleichstellungsfragen und Gender-Politik im Hochschulsektor; Hochschulentwicklung in Sachsen-Anhalt.
In sechs thematischen Exkursen werden zudem ausgewählte Ergebnisse der Forschungsarbeiten resümiert: Wandel der Hochschulbildung und gesellschaftliche Entwicklung seit 1950; Bologna-Reform; Akademisierung der Frühpädagogik; Nachwuchsförderung, Karriereverläufe und Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft; Hochschulgovernance; ostdeutsche Hochschulen im demografischen Wandel.
Gehörten dem Institut im Berichtszeitraum insgesamt 36 Mitarbeiter/innen an, so waren im Durchschnitt 22 Personen beschäftigt, davon 17 Wissenschaftler/innen. Diese bearbeiteten 103 Projekte, davon 44 extern eingeworbene, die von 22 verschiedenen Drittmittelgebern finanziert wurden. 23 wissenschaftliche Veranstaltungen sind durch HoF realisiert worden. Aktive Nachwuchsförderung am Institut wird durch insgesamt elf bearbeitete Promotionsprojekte dokumentiert, von denen im Berichtszeitraum zwei erfolgreich abgeschlossen wurden. Der Forschungser- trag ist niedergelegt in 10 Monografien, zehn Sammelbänden und 33 Forschungsberichten.
Peer Pasternack: HoF-Report 2006 – 2010. Forschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF-Arbeitsbericht 5‘2011), unt. Mitarb. v. Anke Burkhardt u. Barbara Schnalzger, m. Exkursen v. Anke Burkhardt, Karsten König, Peer Pasternack und Manfred Stock, hrsg. vom Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Halle-Wittenberg 2011, 90 S. ISSN 1436-3550.
Der Bericht kann hier heruntergeladen werden: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/ab_5_2011.pdf
Eine Zusammenfassung finden Sie hier: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/ab_5_2011_zus.pdf
Eine Druckversion kann hier bestellt werden: (institut@hof.uni-halle.de; Tel. 03491 466-254)
Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. Peer Pasternack (peer.pasternack@hof.uni-halle.de; Tel. 03491 466-254)
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DFG-Forschergruppe untersucht „Mechanismen der Elitebildung“ (13.09.2011)
Die Forschergruppe „Mechanismen der Elitebildung“ untersucht die Prozesse der Konstruktion und Herstellung von Exzellenz in zentralen Bildungsinstitutionen und Bildungsorten in Deutschland von der Vorschule bis zur Hochschule und deren Bedeutung für die Bildungsadressaten und Professionellen. In sechs Projektvorhaben werden unter der Perspektive von Mechanismen der Elitebildung die bildungspolitischen Diskurse um Exzellenz, das Zusammenspiel von Familie und Institutionen in Elementarbildung und Grundschule, das exklusive gymnasiale Schulsegment, Hochschulen mit einem Eliteanspruch sowie soziale Abgrenzungen in Peerwelten auch unter Berücksichtigung kontrastiver Vergleichsfälle in den Blick genommen. Dabei erfolgt eine methodisch innovative Verknüpfung mikroanalytisch abgerichteter qualitativer Studien mit diskursanalytischen Untersuchungen. Theoretisch werden mit dem Mechanismen-Konzept Verbindungen zwischen makrosoziologischen Theorien und Diagnosen zum Wandel des Bildungswesens mit interaktions- und akteursbezogenen Theorietraditionen hergestellt.
Die Forschergruppe nimmt ihre Arbeit für zunächst 3 Jahre im Oktober auf.
Neben einem Teilprojekt „Elitebildung an Hochschulen“ am Institut für Hochschulforschung wurden vier Projekte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und ein Projekt an der Universität Freiburg bewilligt. Sprecher der Forschergruppe ist Prof. Dr. Heinz-Hermann Krüger an der MLU, das Teilprojekt am Institut für Hochschulforschung wird von PD Dr. Manfred Stock und Prof. Dr. Reinhard Kreckel geleitet.
Projektbeschreibung: http://www.hof.uni-halle.de/projekte/elitehochschulen.htm
Ansprechpartner: PD Dr. Manfred Stock (Manfred.Stock@hof.uni-halle.de; 03491-466 212)
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Elektronischer Newsletter (05.01.2011)
Das Institut informiert etwa vierteljährlich in einem Newsletter über aktuelle Projekte, Veröffentlichungen und Veranstaltungen, der per E-Mail verschickt wird.
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