Wissenschaftskommunikation als Ausweg aus der Legitimationskrise? Die Rolle der Mesoebene

Aktuelle Umfragen zeigen, dass das Vertrauen in die Wissenschaft bei den Bürger.innen abnimmt. Dabei passt sich die Wissenschaft schon länger an die Erwartungen der Öffentlichkeit an, und wissenschaftsbezogene Konflikte werden medial verarbeitet. Zugleich werden Rufe nach bürgerschaftlicher Partizipation, Transparenz und Responsivität lauter. Das Habilitationsprojekt erforscht in diesem Rahmen die Rolle der Wissenschaftskommunikation der Mesoebene, d.h. von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dabei werden sowohl Transparenz von Wissenschaft, die Beteiligung der Zivilgesellschaft als auch kommunikative Reaktionsmuster in Fällen wissenschaftsbezogenen Fehlverhaltens in den Blick genommen. Ziel ist ein theoretisch und empirisch gesättigtes Modell zur Erklärung von Krisen(präventions)kommunikationen von Forschungseinrichtungen und deren Auswirkungen auf die Legitimität von Wissenschaft.