Fachliche Begleitung der Image- und Marketingkampagne für Ostdeutschland im Kontext des Hochschulpakts 2020

Den ostdeutschen Ländern wurde ab Mitte der 2000er Jahren ein gravierender Rückgang der Studienberechtigten und damit letztlich auch der Studierenden prognostiziert. Das politische Ziel war es daher, Abiturienten, insbesondere aus Westdeutschland, für ein Studium in den neuen Ländern zu gewinnen. Um dies zu fördern, wurden vielfältige Maßnahmen zur “Vermarktung der Studienstandorte und Studienangebote der ostdeutschen Länder und ihrer Hochschulen” durchgeführt.

Das Vorhaben wurde fachlich begleitet von Einrichtungen zur Hochschulforschung und Hochschulberatung; HoF koordinierte diese Aktivitäten und stellte die Informationen der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung.

Zentraler Bestandteil des Projekts war der Aufbau und die Pflege einer Internet-Informationsplattform “Hochschulkampagne – Studieren in Ostdeutschland“. Im Rahmen der fachlichen Begleitung dieser “Hochschulkampagne Ost” sind von HIS, CHE-Consult und HoF außerdem einige Untersuchungen zu Studienwahlmotiven und -verläufen, zu Studienwerbung und Hochschulmarketing, zur Einschätzung der Studienqualität und zu potenziellen Zielregionen der Studienwerbung erstellt worden.

Finanziert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Zentrale Publikationen

Peer Pasternack (Hrsg.) (2008): Auf­sätze zur Hoch­schul­forschung, Hoch­schul­reform und Hoch­schul­politik (=die hochschule 1/2008), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2008, 224S., ISSN 1618-9671, € 17,50 mehr...

Artikel (Auswahl)

Winter, Martin (2008): Studienwerbung und Marketingaktivitäten der ostdeutschen Hochschulen. Ergebnisse einer Befra­gung im ersten Vierteljahr 2008, in: die hochschule 1/2008, S. 108-131. Download

Dokumentation

Winter, Martin (Red.) (2008): Hochschul­kam­pag­ne Studieren in Ostdeutschland. Link