Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung. Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR)

Gesamtstaatliche Wissenschaftsräte sind mit Wissenschaftspolitikberatung befasst, setzen sich entweder ausschließlich oder zum Teil aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zusammen und haben fortwährend einen prinzipiellen Zielkonflikt zu prozessieren: zwischen dem Anspruch auf einen möglichst hohen Grad an Verbindlichkeit einerseits und dem Anspruch nach möglichst hoher Autonomie andererseits. Zugleich müssen sie Übersetzungsleistungen zwischen wissenschaftlicher, politischer und Verwaltungsrationalität erbringen. Ihr Einfluss hängt von der Aufnahmefähigkeit der adressierten Wissenschaftspolitik für Expertise, also spezifisches Sonderwissen ab. Am Beispiel des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates (SWTR) wird analysiert, welche Bedingungen förderlich und hinderlich sind, um erfolgreich als wissenschaftspolitisches Konsultativorgan wirksam werden zu können.

Zentrale Publikationen

Peer Pasternack / Henning Schulze (2011): Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung. Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) (HoF-Arbeitsbericht 7/2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 96 S., ISSN 1436-3550 mehr...

Peer Pasternack (Hrsg.) (2011): Hochschulföderalismus (= die hochschule 1/2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg 2011, 217 S., ISBN 978-3-937573-25-0, € 17,50 mehr...

Artikel (Auswahl)

Anhänge zu Peer Pasternack / Henning Schulze (2011): Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) (HoF-Arbeitsbericht 7/2011), Halle-Wittenberg, 66 S. Download

Peer Pasternack / Henning Schulze (2011): Gestärkter Bund und selbstbewusste Kantone. Wissenschaftssystem und Föderalismus in der Schweiz, in: Peer Pasternack (Hg.), Hochschulföderalismus (=die hochschule 1/2011), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, S. 73-94. Download