Wie kommunizierte die Wissenschaft während der Corona-Pandemie, und auf welche Weise wurden neue wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt? Zur Beantwortung dieser Fragen werden einerseits etablierte Akteure und Kanäle der Wissenschaftskommunikation analysiert, andererseits rücken bislang weniger beachtete Formate wissenschaftsbezogener Kommunikation in den Fokus. Die Untersuchung kartiert die wichtigsten pandemiebezogenen Kommunikationsereignisse in Natur- und Sozialwissenschaften. Im Weiteren werden neue Kommunikationsformen betrachtet, die erst durch die pandemische Notsituation entstanden sind: partizipative Formate von Hochschulen, Kommunikationswege rund um Preprints, die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens im Lokaljournalismus und durch lokale Behörden sowie Veränderungen in der Kommunikation regionaler Museen und Archive. Abschließend werden die wissenschaftsbezogenen Kommunikationsformen während der Pandemie, Aufmerksamkeitskonkurrenzen zwischen den Disziplinen sowie verschiedene Sprecherrollen herausgearbeitet. Zudem werden die Potenziale von Wirkungsanalysen für die Wissenschaftskommunikation erörtert und daraus resultierende Konsequenzen für ihre Verankerung in der Hochschullehre diskutiert.
Zitation
Peer Pasternack/ Andreas Beer / Justus Henke / Philipp Rediger: Gefordert und überfordert? Wissenschaftskommunikation und wissenschaftsbezogene Kommunikationen in der Corona-Pandemie, BWV - Berliner Wissenschafts-Verlag, Stuttgart 2025, 276 S. ISBN 978-3-8305-5626-8
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