Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt

Die veränderte Nachfrage nach Hochschulbildung in Deutschland, insbesondere in den neuen Bundesländern wird pauschal häufig mit der veränderten Arbeitsmarktsituation begründet. Mit den Untersuchungen, insbes. einer Befragung von Gymnasiasten aus Regionen unterschiedlicher Arbeitsmarktlage innerhalb des Bundeslandes mit der höchsten Arbeitslosigkeit in Deutschland, wurden entsprechende Annahmen detailliert hinterfragt. Sie ergaben ein sehr differenziertes Bild der Zusammenhänge zwischen Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Tatsache, dass den Weg zum Abitur im Prinzip bereits nur solche Schüler wählen, deren Eltern im Ergebnis der Umstrukturierung in einer guten beruflich-sozialen Situation sind. Gliederung:

  1. Vorbemerkungen
  2. Untersuchungsdesign
  3. Untersuchungsergebnisse (3.1. Studierwilligkeit 3.2. Hintergründe der Studien-/Ausbildungsentscheidung)
  4. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen.

(HoF/Autorreferat).

Zitation

Irene Lischka (1999): Studierwilligkeit und Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Befragung von Gymnasiasten in Sachsen-Anhalt (HoF-Arbeitsbericht 5/1999), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 104 S.