Forschung zur Transformation der Hochschulen in Mittel- und Osteuropa: Innen- und Außenansichten

Die Transformation der sozialistischen Hochschulsysteme im Kontext der postkommunistischen Transformation auf der gesellschaftlichen Makroebene in den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) ist seit etwas mehr als 10 Jahren Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen, die entsprechend ihrer primären Verankerung entweder als
  • nationale Forschungen gelten, da sie in Forschungseinrichtungen bzw. von WissenschaftlerInnen durchgeführt werden, die in den MOEL beheimatet und direkt in den Prozess der Umgestaltung der Hochschulsysteme involviert sind;
  • oder als internationale Forschungen angesehen werden, da sie außerhalb der Länder der Region erfolgen, oft von internationalen Organisationen initiiert bzw. von externen WissenschaftlerInnen ausgeführt werden, die einem anderen nationalen Kontext entstammen;
  • oder aber als international vergleichende Forschungen einzuordnen sind, sofern in internationale Untersuchungen die Hochschulsysteme mehrerer Länder einbezogen und anhand bestimmter Kriterien verglichen werden.
In dem vorliegenden Bericht wird eine erste Bilanz der Forschungen zur Hochschultransformationsforschung MOEL sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorgelegt und der Versuch gemacht, die “Erträge” zu identifizieren, die diese wissenschaftlichen Untersuchungen in die aktuelle Hochschulforschung eingebracht haben.

Zitation

Christine Teichmann (2002): Forschung zur Transformation der Hochschulen in Mittel- und Osteuropa: Innen- und Außenansichten (HoF-Arbeitsbericht 5/2002), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 42 S.