Die Fachhochschule der anderen Art. Konzeptrealisierung am Standort Stendal. Zustandsanalyse

In der Studie wird der Aufbau der Fachhochschule Altmark i.G. (Fachhochschule Magdedurg) nachgezeichnet, mit dem Ziel, für vorgesehene Innovationen theoretische und empirische Begründungen bereitzustellen (Beraterfunktion), die Erfahrungen der Hochschule in ihrer Andersartigkeit prozeßbegleitend zu analysieren, sie aufbereitet für die hochschuldidaktisch begründete Prozeßgestaltung nutzbar zu machen (Feedbackfunktion) und Aussagen hinsichtlich der Effekte der neuartigen Organisationsformen und Arbeitsweisen in bezug zu den Zielen der Hochschule zu treffen (Prüffunktion).

Zunächst wird die Ausgangslage erörtert:

  • Hochschulstruktur 1989;
  • Empfehlungen für die Umstrukturierung des tertiären Bildungsbereichs;
  • aktuelle Trends im Hochschulbereich;
  • Wahl des Standorts und das Konzept der Fachhochschule Altmark.

Der Stand der Konzeptrealisierung wird unter folgenden Aspekten untersucht:

  • Studentische Nachfrage;
  • Aufnahmegespräch;
  • Praxisbezug und die Erwartung an die Studenten, ein Auslandssemester zu absolvieren.

Fazit: Wesentliche Bestandteile der Progammatik des neuartigen Konzepts der Fachhochschule sind Neuregelungen des Hochschulzugangs, aber auch Praktika vom ersten Semester an und ein Auslandspraktikum. In einer strukturschwachen Region wird ein Bildungsangebot entwickelt, das an der individuellen Bildungsnachfrage orientiert ist und auf die Vewertung des Bildungsabschlusses in der Region zielt.
Untersuchungszeitraum: 1989-1998

Zitation

Dirk Lewin (1998): Die Fachhochschule der anderen Art. Konzeptrealisierung am Standort Stendal – Zustandsanalyse (HoF-Arbeitsbericht 2/1998), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 44 S.