Wissenschaft in Mittelstädten: Bedeutung für die Stadtentwicklung und alternative Entwicklungspfade

Die unlängst veröffentlichte HoF-Studie „Wissenschaft und Stadtentwicklung in mit­telgroßen Städten“ hat nicht nur Antworten geliefert, son­­dern auch offene Fragen identifiziert. Wesentlichen davon wird nun in einem An­schlussprojekt nachgegangen. Dabei liegt der Fokus auf Mit­telstädten, also sol­chen mit 20.000 bis unter 100.000 Einwohnern, die nicht nur in der stadt­bezogenen Hoch­schul- und Wissenschaftsforschung, sondern auch in der Stadt- und Regionalforschung stark unterbelichtet sind. Das Projekt unternimmt einen Vergleich von Mittelstädten mit und ohne Hochschulen bzw. sonstigen Wis­senschafts­ein­rich­tun­gen. Dabei geht es zunächst um die Frage, welche Entwicklungspotenziale Städte dieser Größenordnung tatsächlich dadurch gewinnen, dass sie (eine) wissenschaft­liche Einrichtung(en) beherbergen, indem sie verglichen werden mit Städten, die über diese Standorteigenschaft nicht verfügen. Anschließend wird gefragt, ob und wie Mittelstädte ohne Wissenschaftsinstitutionen diesen Stand­ortnachteil ggf. durch andere Aktivitäten auszugleichen vermögen.