Die Hochschulforschung wird nicht allein für Wissensproduktion, sondern genuin auch für den Wissenstransfer unterhalten. Zugleich gibt es Wahrnehmungen, dass sie der Transferaufgabe nur unzulänglich gerecht werde. In vier Schritten sollen ein informierteres Bild des hochschulforscherischen Transfergeschehens entwickelt und erfolgversprechende Transfermuster… mehr
Forschungstransfer wird seit Jahrzehnten gefordert, gefördert – und verhindert. Transfer kann an Hochschulen nur stattfinden, wenn er in Regularien eingebettet ist und organisiert wird. Hier kommt die Spannung zwischen Bürokratie als rationaler Verwaltung und Bürokratie als Bürokratismus zum Tragen. Ist… mehr
Es gibt gesellschaftliche Wahrnehmungen, dass Wissenschaft der Kontaktpflege mit der Nichtwissenschaft ausweiche oder dafür über keine angemessenen Instrumente verfüge. Dies dürfte von ihrer Funktionsbestimmung her zumindest bei drei Institutionentypen nicht der Fall sein, da diesen ein Transferauftrag eingeschrieben ist: den… mehr
Für die Wissenschaft ist freie Kommunikation essenziell. Für Diktaturen aber ist Kommunikationskontrolle essenziell. Damit gab es für die Wissenschaft in der DDR ein Problem. Das galt in unterschiedlichem Maße für die Natur- und Gesellschaftswissenschaften. Erstere hatten keinen gesellschaftssystemspezifischen Referenzraum, letztere… mehr
Die Nachfrage nach Studienplätzen seitens internationaler Studieninteressierter nimmt in Deutschland seit Jahren zu, und ihr Anteil an den Studienanfänger.innen wächst kontinuierlich. Dabei verteilen sich internationale Studierende zunehmend nicht nur auf große, international etablierte Universitäten, sondern auch auf kleinere Hochschulen an… mehr
Nach der Implosion der DDR standen im Bereich der Wissenschaft(spolitik) die Akademie der Wissenschaften (AdW) und die allgemeinen Hochschulen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Daneben fand – wenn auch deutlich abgestuft und in eher wirtschafts‐ bzw. innovationspolitischer Perspektive – die breit… mehr
Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie bedeutsam erprobte Mechanismen des Wissensmanagements in Krisensituationen sein können. Während Hochschulen sich zu Beginn der Pandemie in einer Art Schockstarre befanden, öffneten community-orientierte Organisationen ihre Wissensbausteine für andere und luden zu Vernetzungs- und Austauschveranstaltungen ein…. mehr
Hochschulkooperationen, insbesondere länderübergreifend, erfahren zunehmende Bedeutung für die Profilbildung von Hochschulen im Wettbewerb um Reputation, internationale Sichtbarkeit und die besten Köpfe. Das Dissertationsprojekt nimmt in einer Mehrebenenanalyse die Spannungsfelder in den Blick, die sich daraus in der Wechselwirkung zwischen äußeren… mehr
Hier geht es zur Website Das Verbundprojekt „Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre: Kompetenz- und Wissensmanagement für Hochschulbildung im demografischen Wandel“ (HET LSA) hatte ein Hauptziel: vor dem Hintergrund einer zunehmenden studentischen Heterogenität die Anschlussfähigkeit der Studierenden zu sichern… mehr
Hier geht es zur Website Organisatorische Kontexte prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Unter diesem Menüpunkt werden thematisch gegliedert Gestaltungsmuster zur Entlastung der Lehrenden angeboten. Leitende Idee dabei ist: Es gilt, die Bedingungen der Lehre so zu gestalten,… mehr