Zwischen Promotion und Professur. Das wissenschaftliche Personal in Deutschland im Vergleich mit Frankreich, Großbritannien, USA, Schweden, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz

Steigende Studierendenzahlen, wachsende Kosten für Lehre und Forschung und die Intensivierung der internationalen Bildungs- und Wissenschaftskonkurrenz sind nicht nur ein deutsches Problem. Der Band zeigt auf der Grundlage aktueller Recherchen, wie andere große westliche Hochschul- und Wissenschaftssysteme auf die gleichen Herausforderungen reagieren, wie sie dabei mit ihren gewachsenen Traditionen umgehen und welche Reformen in Angriff genommen werden. Die akademischen Karrierestrukturen, die im Mittelpunkt der Studie stehen, sind stark von nationalen Eigenheiten und Interessenkonstellationen geprägt und deshalb besonders veränderungsresistent. Wie die vergleichende Analyse zeigt, gibt es – bei allen Unterschieden – einen gemeinsamen Nenner für alle anderen europäischen Hochschulsysteme, der sie von Deutschland unterscheidet.

Inhalt:

  1. Reinhard Kreckel: Aus deutscher Sicht dringliche Problembereiche.
  2. Reinhard Kreckel /Peer Pasternack: Prämissen des Ländervergleiches.
  3. Länderstudien (Reinhard Kreckel: Frankreich. – Reinhard Kreckel: Großbritannien. – Gero Lenhardt /Manfred Stock: USA. – Anke Burkhardt: Schweden. – Reinhard Kreckel: Niederlande. – Peer Pasternack: Österreich. – Peer Pasternack: Schweiz).
  4. Vergleichende Analyse (Reinhard Kreckel)

Zitation

Reinhard Kreckel (Hrsg.) (2008): Zwischen Promotion und Professur. Das wissenschaftliche Personal in Deutschland im Vergleich mit Frankreich, Großbritannien, USA, Schweden, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, Akademische Verlagsanstalt, Leipzig, 408 S.