Zur Arbeit mit Lehrberichten

Mit der Verankerung von Lehrberichten in den Hochschulgesetzen der meisten Bundesländer ist eine Aufgabe beschrieben worden, die noch nicht als klar umrissener Gegenstand im Ergebnis von Verständigungs- und Erprobungsprozessen markiert ist, sondern die gerade durch ihre gesetzliche Verankerung solche Prozesse mit Nachdruck herausfordert. Entsprechend zahlreich sind gegenwärtig die Aktivitäten an Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen und Einrichtungen zur Hochschulforschung, den Gegenstandsbereich von Lehrberichten aufzuklären. Die dabei erzielte Vielfalt von Standpunkten und Empfehlungen ist nützlich, um auf einer breiten Erfahrungsbasis den Verständigungsprozeß an Hochschulen und in Ministerien fortzusetzen, auch wenn es inzwischen nicht mehr leicht ist, die Übersicht über die zum Teil auch verwirrende Vielfalt der Informationen zu behalten. Mit dem vorliegenden Material, das auf eine Anregung aus dem Kultusministerium in Sachsen-Anhalt entstanden ist, wird das Ziel verfolgt, die Standpunktbildung in Ministerien und Hochschulgremien zur Arbeit mit Lehrberichten zu unterstützen. Es soll in gebotener Kürze einen Einblick in den Sachstand geben, Anregungen vermitteln und auf praktische Schlußfolgerungen aufmerksam machen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf ausführliche Begründungen verzichtet; sie können u.a. der beigefügten Literaturzusammenstellung entnommen werden. Das Material ist wie folgt gegliedert:

  1. Kurze Sachstandsanalyse;
  2. Zum Zusammenhang von Lehrtransparenz und Lehrevaluierung;
  3. Zum Inhalt von Lehrberichten;
  4. Zur Gliederung von Lehrberichten;
  5. Thesen zur Arbeit mit Lehrberichten.

(Textauszug)

Zitation

Gertraude Buck-Bechler (1997): Zur Arbeit mit Lehrberichten (HoF-Arbeitsbericht 3/1997), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 17 S.