Gender Mainstreaming im Rahmen der Zielvereinbarungen an den Hochschulen Sachsen-Anhalts: Zwischenbilanz und Perspektiven

HoF Wittenberg hat im Rahmen des vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt finanzierten HWP-Projektes “Gender Mainstreaming im Hochschulreformprozess: Bilanz und Vorhaben der Hochschulen in Sachsen-Anhalt” unter Leitung von Anke Burkhardt eine Erhebung zu Stand und Perspektiven von Gender Mainstreaming im Meinungsbild der Hochschulleitungen durchgeführt. Dazu wurden 2006 leitfadengestützte Interviews mit den Rektoren durchgeführt (Heike Kahlert). Ziel war es zu ermitteln, ob und wie die mit den Zielvereinbarungen 2003 bis 2005 eingegangene Verpflichtung der Hochschulen zur Entwicklung eigener Gender-Mainstreaming-Konzepte umgesetzt wurde, welche Erfahrungen man vor Ort dabei gesammelt hat und ob Beratungsbedarf besteht. Die Ergebnisse wurden im Juli 2007 auf einem Workshop unter der Federführung des Kultusministeriums und organisiert von der Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt in Magdeburg präsentiert. Wie in Teil II des Berichtes dokumentiert, nutzten die Hochschulleitungen diese Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Entwicklung neuer Ideen. Unterstützt wurden sie dabei durch die Vorstellung bereits laufender Gender-Mainstreaming-Vorhaben an den Universitäten Augsburg und Göttingen. Abschließend wurde mit Blick auf die Schwerpunktsetzung in den aktuellen Zielvereinbarungen 2006 bis 2010 der Frage nachgegangen, welche Anknüpfungspunkte die gängigen Qualitätssicherungsverfahren für Gender Mainstreaming aufweisen.

Für inhaltliche Fragen

Dr. Anke Burkhardt | anke.burkhardt@hof.uni-halle.de | 03491/466151

Zitation

Heike Kahlert / Anke Burkhardt / Ramona Myrrhe (2008): Gender Mainstreaming im Rahmen der Zielvereinbarungen an den Hochschulen Sachsen-Anhalts: Zwischenbilanz und Perspektiven (HoF-Arbeitsbericht 2/2008), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 119 S.