Die Ost-Berliner Wissenschaft im vereinigten Berlin. Eine Transformationsfolgenanalyse

Eine Analyse zu den gegenwärtigen Problemen der Ost-Wissenschaftler-Community liegt nun als Printversion vor. Exemplarisch vertiefend wird der Fall Ost-Berlin behandelt. Unmittelbarer Anlass der Analyse war ein Gutachten für den Berliner Wissenschaftssenator, das an die 1992 in Berlin veranstaltete Tagung “10 Jahre danach” anknüpfte. Die Ergebnisse der Studie beruhen auf einem schriftlichen Anhörungsverfahren, in das wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Verbände und Vereine einbezogen waren, sowie Experteninterviews unter anderem mit Clemens Burrichter, Jürgen Kocka, Hubert Laitko, Jürgen Mittelstraß und Rosemarie Will. Die daraus entstandene Expertise (Autor: Roland Bloch) mündet in 20 konkrete Handlungsempfehlungen mit unterschiedlichen Adressaten und Kosten. Sie wird in der hier angezeigten Publikation um zwei weitere Texte ergänzt: eine soziologische Analyse unter dem Titel “Der ostdeutsche Wissenschaftsumbau 1990 ff. unter besonderer Berücksichtigung seiner Ost-West-Spezifik” sowie eine “Annotierte Bibliografie: Wissenschaftstransformation in Ost-Berlin 1989 ff.”, die 126 selbstständige Publikationen (Bücher, Broschüren und dgl.) zum Thema verzeichnet und inhaltlich erschließt (Autor: Peer Pasternack).

Zitation

Roland Bloch / Peer Pasternack (2004): Die Ost-Berliner Wissenschaft in vereinigten Berlin. Eine Transformationsfolgenanalyse (HoF-Arbeitsbericht 2/2004), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 124 S.