Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt

An-Institute als organisatorisch sowie rechtlich eigenständige wissenschaftliche Einrichtungen, die einer Hochschule assoziiert sind, wurden (und werden) seit den 1980er Jahren deutschlandweit eingerichtet. Ihre Leistungsangebote sollen ergänzend bzw. komplementär zur jeweiligen Hochschule sein, also nicht in Konkurrenz zu ihrer Hochschule stehen. Gegenstand systematischer Erkundung waren sie bislang kaum. Im Rahmen einer Studie wurden sie am Fallbeispiel des Landes untersucht, das mit 67 Einrichtungen – davon drei außerhalb des Landes – über die bundesweit dichteste An-Institutslandschaft verfügt: Sachsen-Anhalt. Die An-Institute der sieben öffentlichen und einer privatrechtlichen Hochschule in diesem Land spielen eine wichtige Rolle in der Erweiterung des Leistungsprofils der regionalen Wissenschaft. Eine Übersicht darüber gab es bislang nicht. Erstmalig wurde nun die sachsen-anhaltische An-Institutslandschaft kartiert, anhand wesentlicher Merkmale analysiert und Szenarien für die Weiterentwicklung erörtert. Die Ergebnisse weisen über den regionalen Einzelfall hinaus.

Zitation

Justus Henke / Peer Pasternack: Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt (HoF-Arbeitsbericht 8’2012). Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität. Halle-Wittenberg 2012, 36 S. ISSN 1436-3550.