Auftrieb und Nachhaltigkeit für die wissenschaftliche Laufbahn: Akademikerinnen nach ihrer Förderung an Hochschulen in Sachsen-Anhalt

HoF Wittenberg hat 2006/07 im Auftrag des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt eine Wiederholungsbefragung von Stipendiatinnen, drei Jahre nach dem Ende der Förderlaufzeit vorgenommen. Analysiert wurde ihr beruflicher Werdegang im Anschluss an die Förderung in den Programmen “Forschungsstipendien zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses im Land Sachsen-Anhalt” und “Förderung der Berufungsfähigkeit von Frauen an Fachhochschulen im Land Sachsen-Anhalt”. Ergänzend wurden die Stipendiatinnen der nachfolgenden Förderphase in die Befragung einbezogen. Die bis Ende 2006 über das Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) finanzierten Programme, wurden 2007/08 gestützt auf Landesmittel fortgesetzt. Als Hauptbefund muss – ganz mehrheitlich für die “alten” und die “neuen” Stipendiatinnen – angesehen werden, dass die Förderung für die anschließenden Berufsverläufe einen kräftigen und sehr nachhaltigen Motivations- und Qualifikationsschub initiiert und verstetigt haben. Die größten Potenzen zur weiteren Effektivierung der Programme liegen in einer verbindlich zu machenden, konsequenten Integration der Stipendiatinnen in die Hochschul- und Fachbereichsstrukturen.

Für inhaltliche Fragen

Dr. Anke Burkhardt | anke.burkhardt@hof.uni-halle.de | 03491/466151

Zitation

Uta Schlegel / Anke Burkhardt (2007): Auftrieb und Nachhaltigkeit für die wissenschaftliche Laufbahn: Akademikerinnen nach ihrer Förderung an Hochschulen in Sachsen-Anhalt (HoF-Arbeitsbericht 4/2007), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 47 S.