Die Reflexion der DDR-Wissenschaftsgeschichte in den Einzeldisziplinen nach 1989

Wissenschaft ist aus systematischen, hermeneutischen und methodischen Gründen auf zweierlei Betrachtungsebenen angewiesen. Es sind nicht allein die jeweiligen Untersuchungsgegenstände zu bearbeiten, sondern immer auch die Erkenntnisprozesse selbst, deren Voraussetzungen, Bedingungsgefüge wie ihre externen Wirkungen zu reflektieren. ‚Wissenschaftliche Selbstreflexion’ ist das diesbezügliche Stichwort. Wird dies vorausgesetzt, so liegt eine Annahme nahe: Ein wissenschaftsgeschichtlich ziemlich beispielloser Vorgang wie der ostdeutsche Wissenschaftsumbau nach 1989 müsste zu besonders intensiver Selbstreflexion der Fächer Anlass gegeben haben. Anhand dreier Kriterien wird dies geprüft: Diskussionsintensität, thematische Debattenrichtungen und beteiligte Akteure.

Zentrale Publikationen

Peer Pasternack (Hrsg.) (2001): DDR-bezogene Hochschulforschung. Eine thematische Eröffnungsbilanz aus dem HoF Wittenberg, Beltz Verlag, Weinheim/Basel, 315 S. mehr...

Peer Pasternack (Hrsg.) (1998): Eine nachholende Debatte. Der innerdeutsche Philosophenstreit 1996/97 (hochschule ost 3/1998), Leipzig, 234 S. mehr...

Artikel (Auswahl)

Peer Pasternack (2012):  Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmuster. Die Reflexion der DDR-Wissenschafts­geschichte in den  Einzeldisziplinen nach 1989, in: Ders. (Hrsg.), Hoch­schul- und Wissensgeschichte in zeithi­s­torischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, S. 59-61. Download

Peer Pasternack (Hrsg.) (2001): Die Reflexion der DDR-Wissenschaftsgeschichte in den Einzeldisziplinen. Wahrnehmungs- und Verarbeitungsmuster, in: Ders. (Hg.): DDR-bezogene Hochschulforschung. Eine thematische Eröffnungsbilanz aus dem HoF Wittenberg, Beltz Verlag, Weinheim/Basel, S. 219-238. Download