Die Lehrerausbildung im neuen Studiensystem in Sachsen-Anhalt

Im Auftrag des Rektorats der Martin-Lut­her-Universität Halle-Wittenberg wird eine Studie über bestehende und neue Konzepte der Lehrerausbildung für Gym­­na­sien bzw. die Sekundarstufe II er­stellt. In deren Zen­t­rum steht die Zusammenschau der ak­tu­ell beobachtbaren Modelle der universitä­ren Lehrerausbildung im gestuften Bachelor-Master-Studien­system. Hierzu wird die bestehende Leh­rerausbildung in der Bundesrepublik vorgestellt und die Kritik daran zu­sammengefasst. Die neuen gestuften Studienkonzepte zur Lehrerausbildung werden als “integrative und sequenzielle Studiengän­ge” vorgestellt. Im integrativen Mo­dell werden die Fachwissen­schaften und Pädagogik/Di­dak­tik pa­­rallel sowohl in der Bachelor- als auch in der Master-Phase belegt; im sequenziellen Modell werden in der Ba­che­lor-Phase die Fachwissenschaften und in der Master-Phase Pädagogik und Didak­tik studiert. Dabei werden Vor- und Nachteile beider Modelle diskutiert.

Zentrale Publikationen

Martin Winter (2007): PISA, Bologna, Quedlinburg - wohin treibt die Lehrerausbildung? Die Debatte um die Struktur des Lehramtsstudiums und das Studienmodell Sachsen-Anhalts (HoF-Arbeitsbericht 2/2007), Institut für Hochschulforschung (HoF), Halle-Wittenberg, 58 S., ISSN 1436-3550 mehr...