Die Einführung von Globalhaushalten an Hochschulen

Globalisierung bzw. Flexibilisierung der Hochschulhaushalte ist ein Projekt, bei dem die Interessenschnittmenge zwischen den im übrigen heftig konfligierenden Partnern der Hochschulpolitik so groß ist, dass die flächendeckende Durchsetzung prinzipieller Globalzuweisungen absehbar war. Das Interesse der Hochschulen an Selbststeuerungszuwachs einerseits und das Interesse des Staates an der Delegierung der Konflikte um die Verteilung stagnierender bzw. verminderter Mittel andererseits überlappen sich hier hinreichend. Das vereint beide Partner darin, sonstige Bedenken über Risiken und Nebenwirkungen der Budgetierung zurückzustellen. Eine Reihe von Problemen wird dann “lediglich noch” der Umgang mit diesen globalisierten Haushalten aufwerfen: wie die Höhe der Globalzuweisung zu bestimmen ist, wie hochschulintern die Mittelverteilungen zu bewerkstelligen sind, und wie diverse Folgeproblem gelöst werden könnten.

Zentrale Publikationen

Peer Pasternack (Hrsg.) (2001): Flexibilisierung der Hochschulhaushalte. Handbuch für Personalräte und Gremienmitglieder, Schüren Verlag, Marburg, 336 S. mehr...