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Die demokratische Qualität der demokratischen Erneuerung: Humboldt-Universität und Universität Leipzig im Vergleich 1989-1995

Hielt es eine Fraktion für eine unerlässliche Bedingung der Herstellung demokratischer Hochschulverhältnisse, das demokratische Ziel mit demokratischen Verfahren zu erreichen, so sah eine andere Fraktion mit genau diesen demokratischen Verfahren das demokratische Ziel gefährdet. Die an der Humboldt-Universität stärker als andernorts ausgeprägte Partizipationsneigung und Konfliktbereitschaft bewirkte, dass die Auffassung, demokratische Ziele seien vorzugsweise mit demokratischen… mehr…

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Ressortforschung in der DDR: Das Zentralinstitut für Hochschulbildung (ZHB)

Das DDR-Wissenschaftssystem setzte sich nicht nur aus Hochschulen, Akademie der Wissenschaften (AdW) und Industrieforschung zusammen. Daneben gab es auch Ressortforschungsinstitute, d.h. Forschungseinrichtungen, die unmittelbar einem Fachministerium zugeordnet waren und in dessen Auftrag forschten. Eine dieser Einrichtungen war das Zentralinstitut für Hochschulbildung Berlin (ZHB). Es ist über eine verwickelte Geschichte zugleich eine Ursprungseinrichtung des heutigen HoF… mehr…

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Wissenschaftsvernetzung und Wissenschaftskommunikation in Sachsen-Anhalt

Im Auftrag der Expertenplattform „Demografischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ und mit Förderung durch das Landesministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung werden die Vernetzungslandschaft im Hochschul- und Wissenschaftssystem Sachsen-Anhalts sowie das Instrumentarium der externen Wissenschaftskommunikation und dessen Anwendung in Sachsen-Anhalt untersucht. Dabei wird davon ausgegangen, dass es strukturell im sachsen-anhaltischen Wissenschaftssektor vor allem um Bestandssicherung und -entwicklung… mehr…

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Aktuelle Hochschul- und Wissenschaftskonzepte

Was unterscheidet eine Exzellenzuniversität von einer Elitehochschule? In der Regel wissen diese Frage nicht einmal die Vertreter von Hochschulen, die sich so nennen, präzise zu beantworten. Gibt es eine Differenz zwischen einer Hochschule als regionaler Wirtschaftsfaktor und als regionaler Innovationsfaktor? Ja, sie verläuft etwa zwischen ‚Wirtschaft‘ und ‚Innovation‘. Was ist eine geschlechtergerechte Hochschule und im… mehr…

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Helmut Brade: Ein Kommunikationsdesigner als Essayist

Helmut Brade (*1937 in Halle/Saale) ist nicht nur ein bedeutender Bühnenbildner, Plakatgestalter und Grafikdesigner, er war auch 1994 bis 2003 Professor für Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, zudem 1999 bis 2004 Präsident der Freien Akademie der Künste zu Leipzig. Daneben war und ist er Essayist, der zu Kunst und Künstlern, zum Kunststudium, zum… mehr…

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Förderung und Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler/innen

Für das datengestützten Monitoring des Bundesberichts zum Wissenschaftlichen Nach-wuchs (BuWiN 2017) hat es HoF übernommen, einen systematischen Überblick über zwei Sachverhalte zu erstellen: zum einen die Strukturen und Formen der Promotion und Promotionsbetreuung in Deutschland, zum anderen die verschiedenen Förder- und Qualifizierungsprogramme und -formate für die Promotions- wie Postdocphase. Dazu werden jeweils geeignete Kriterien erarbeitet,… mehr…

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Wissenschaftspolitik in Sachsen-Anhalt 1990-2015

Wie gelang Wissenschaftspolitik in einem wiedergegründeten Land zunächst unter Transformationsbedingungen, dann unter Transformationsfolgewirkungen, d.h. unter Bedingungen weiträumigen wirtschaftlichen Niedergangs mit anschließender Re-Stabilisierung auf niedrigem (Produktivitäts-)Niveau, massiven demografischen Verwerfungen und haushalterischer Dauerkrise? Anhand fünf prägender Konkurrenzen und Konflikte werden die zentralen wissenschaftspolitischen Entwicklungen der zurückliegenden 25 Jahre in Sachsen-Anhalt resümiert. Sachsen-Anhalt steht hier exemplarisch für die… mehr…

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Fachhochschulen in Österreich – Eine Vorausschau

Im europäischen Vergleich hat Österreich erst spät einen Fachhochschulsektor etabliert. Die Nachzügler-Position wurde genutzt, um aus den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und im Sinne des (damals neuen) New Public Managements effiziente ordnungspolitische Regelungen zu implementieren. Die bisherige Entwicklung wird gemeinhin als Erfolgsgeschichte beschrieben. Die Fachhochschulen haben sich zu einem festen Bestandteil der österreichischen Hochschullandschaft… mehr…

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OE-Prozess ASH Berlin

HoF begleitet einen internen Organisationsentwicklungsprozesses der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH). Die ASH ist eine der forschungs- und Third-Mission-stärksten HAWs in der Bundesrepublik, in den letzten zehn Jahren von 1.500 auf 3.500 Studierende expandiert und hat einen Schwerpunkt in Sozialer Ar­beit sowie weitere Bereiche für Elementarbildung und Gesundheit.

Projekt

Digitalisierung in der Wissenschaft als Organisationsproblem

In Wissenschaftseinrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute – stoßen Digitali­sierungsexperten fortwährend an Grenzen der Organisationsgestaltung, während Or­ga­nisationsexperten unablässig Grenzen digitaler Prozessgestaltungen identifizieren. Da­bei ist Digitalisierung z.B. an Hochschulen deutlich mehr als im vorherrschenden po­pulären Verständnis, das sich auf OER oder MOOCs konzentriert: Digitalisierung in der Wissenschaft produziert einerseits Grenzüberschreitungen, die neue bzw. modifizierte regulative Zugriffe und… mehr…

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Qualitätssicherung in der Lehrerbildung

Qualitätssicherung und -entwicklung (QS/QE) in der Lehrerbildung hat zum einen die Besonderheiten der Studiengänge und des Berufsziels zu berücksichtigen. Zum anderen sollte sie für alle drei Phasen der Lehrerbildung betrieben werden, und dies möglichst aufeinander abgestimmt. Der diesbezüglich aktuelle Stand wird in einem von der Max-Träger-Stiftung beauftragten Projekt untersucht. In einer phasenübergreifenden Betrachtung ist die… mehr…

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Wissenschaftliche Begleitung des Hessischen Lehramtsratings

HoF begleitet im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Rating der lehrerbildenden Institutionen und Studiengänge. HoF begleitet inhaltlich und organisatorisch die vom HMWK eingesetzte Kommission externer ExpertInnen, leistet die Dokumentation des dort stattfindenden Diskussionsprozesses und die Aufbereitung der Beratungsergebnisse, unterstützt die Entwicklung der Leitfragen des Ratings und der Grundstruktur der von… mehr…

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Hochschulpolitik in Deutschland: Strukturen, Prozesse, Akteure

Hochschulpolitik bezeichnet die staatlichen Maßnahmen, mit denen Lehre und Forschung an Hochschulen gefördert werden und beeinflusst werden sollen. Gestaltet wird dies im Rahmen eines komplexen Akteursgeflechts mit ebenso komplexen Prozeduren der Policy-Entwicklung. Es bestehen eine vertikale Differenzierung der Hochschulpolitik mit den Ebenen EU, Bund und Länder sowie horizontale Differenzierungen im adressierten Feld der Hochschulen. Dies… mehr…

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Bedarfsgerechte Personalausstattung von Universitäten

Vor dem Hintergrund der hochschulpolitischen Debatte um Beschäftigungsbedingungen und Karriereperspektiven in der Wissenschaft hat sich der Wissenschaftsrat für eine grundsätzliche Neugestaltung der Postdoc-Phase und der Wege zur Professur ausgesprochen. Bund und Länder haben eine gemeinsame Initiative für den wissenschaftlichen Nachwuchs ankündigt, über die ab 2017 mit einer Laufzeit von zehn Jahren 1,1 Mrd. bereitgestellt werden… mehr…

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Third-Mission-Profil TH Köln

Im Auftrag der Hochschule erstellt das Institut ein Third-Mission-Profil der TH Köln. Da­zu werden anhand der am HoF entwickelten Third-Mission-Systematik hochschulinterne und -externe Informationsquellen auf relevante Aktivitäten hin geprüft und ausgewertet, Themenschwerpunkte kenntlich gemacht und damit eine Ana­lyse der Ist-Situation vorgenommen, die schließlich das Third-Mission-Profil der Hoch­­­schule incl. ableitbarer Potenziale zur weiteren Entwicklung der Third… mehr…

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Parallelwelt: Konfessionelles Bildungssystem in der DDR

Zu den Erstaunlichkeiten der DDR gehörte der Umstand, dass es neben dem „einheitlichen sozialistischen Bildungssystem“ ein höchst vielfältiges konfessionell bzw. kirchlich gebundenes Bildungswesen gab. Die Anzahl der hieran beteiligten Einrichtungen summierte sich auf ca. 150 in allen Bildungsstufen: allgemeine Schulbildung (Oberschulen, gemeindlicher Religionsunterricht, kirchliche Vorseminare), berufliche Ausbildungen (soziale und diakonische Berufsausbildungen, Krankenpflegeschulen, postsekundare Ausbildungseinrichtungen für… mehr…

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Künstlerische Hochschulen in der DDR

In der DDR gab es im Laufe der Jahrzehnte 18 künstlerische Hochschulen und acht künstlerische Fachschulen, darunter drei evangelische Kirchenmusikschulen. Diese Ausbildungseinrichtungen waren Teil sowohl des Kunst- und Kulturbetriebes der DDR als auch des tertiären Bildungssystems. Damit unterlagen sie den politischen Konjunkturen zweier Teilsysteme, die mitunter, aber nicht immer synchron liefen, in beiden Fällen aber… mehr…

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HoFin: Präzisierte Darstellung der Hochschulfinanzierung in Deutschland

Die Hochschulen verfügen zur Finanzierung ihrer Aufgaben zum ersten über mehr Quellen, als in der amtlichen Statistik erfasst werden. Zum zweiten werden die Quellen der Mittelherkunft in der amtlichen Statistik nicht präzise genug aufgeschlüsselt. Zum dritten sind auch weitere verfügbare Informationen zur Hochschulfinanzierung außerhalb der amtlichen Statistik fragmentiert. Insgesamt fehlt dadurch eine Gesamtdarstellung der Finanzmittel,… mehr…

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Themen der Hochschulforschung in Beratungsprozessen – Wissenstransfer

HoF hat den letzten Jahren ein breites Spektrum von Themen zum Gegenstand der Hochschulforschung gemacht und dazu Wissen verfügbar gemacht, so zur Nutzung der Instrumente der internen und externen Hochschulsteuerung (Qualitätssicherung, Kontraktmanagement, Mittelverteilungsmodelle etc.), Rolle der Hochschulen in der Region (Fachkräftesituation, Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, Technologietransfer etc.), Situation einzelnen Fächer (Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, etc.) Dieses… mehr…

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Wissenschaft mit Migrationshintergrund

Die rein quantitative Steigerung der Anteile von Studierenden mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren lässt sich vor allem über den steigenden Anteil von Bevölkerungsteilen mit Migrationshintergrund erklären. Eine erfolgreiche Bildungsintegration kann dadurch noch nicht belegt werden. So nimmt mit jeder Karrierestufe der Anteil von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund ab. Dieses markiert illegitime Barrieren im… mehr…