Aktuelles

Workshop: Berufsfelder im Professionalisierungsprozess – Geschlechtsspezifische Chancen und Risiken am 18.1.2013

Mit Professionalisierungsprozessen verbinden sich typischerweise geschlechtsspezifische Schließungs- bzw. Marginalisierungsprozesse, da eine höherwertige Ausbildung, gesteigertes Sozialprestige und die damit entstehenden beruflichen Chancen tendenziell eher von Männern als von Frauen in die Wahrnehmung von Karriereoptionen umgemünzt werden. Im Workshop sollen die geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Professionalisierungsprozessen in verschiedenen beruflichen Feldern inhaltlich zusammenführt und diskutiert werden. Damit allgemeingültige Entwicklungsmuster… mehr…

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Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt

Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt

An-Institute als organisatorisch sowie rechtlich eigenständige wissenschaftliche Einrichtungen, die einer Hochschule assoziiert sind, wurden (und werden) seit den 1980er Jahren deutschlandweit eingerichtet. Ihre Leistungsangebote sollen ergänzend bzw. komplementär zur jeweiligen Hochschule sein, also nicht in Konkurrenz zu ihrer Hochschule stehen. Gegenstand systematischer Erkundung waren sie bislang kaum. Im Rahmen einer Studie wurden sie am Fallbeispiel… mehr…

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Entwicklungen im deutschen Studiensystem. Analysen zu Studienangebot, Studienplatzvergabe, Studienwerbung und Studienkapazität

Entwicklungen im deutschen Studiensystem. Analysen zu Studienangebot, Studienplatzvergabe, Studienwerbung und Studienkapazität

Die Organisations-und Steuerungsreformen der letzten Jahre in Verbindung mit dem demografisch bedingten Rückgang der Abiturientenzahlen lassen eine zunehmende ‚Verwettbewerblichung’im Hochschulwesen erwarten. Aufgrund dieser Reformen verfügen die Hochschulen über mehr Einfluss auf ihre eigene Entwicklung und strategische Ausrichtung. Mit der sogenannten Organisationswerdung der Hochschulen und der demografischen Entwicklung wird die Wettbewerbslogik auch auf dem Gebiet von… mehr…

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Vertragsförmige Vereinbarungen und Modelle der Leistungsorientierten Mittelvergabe in der externen Hochschulsteuerung. Bundesweite Übersicht

Seit 1997 werden in der Hochschulsteuerung “vertragsförmige Vereinbarungen”, also Hochschulpakte, Zielvereinbarungen und Hochschulverträge zwischen Landesregierungen und Hochschulen als Steuerungsinstrument auf der Ebene Staat-Hochschule eingesetzt. Vertragsförmige Vereinbarungen (Kontraktmanagement) sind gegenwärtig neben der leistungsorientierten Mittelverteilung und den Globalhaushalten eine wichtige Säule der Hochschulsteuerung nach dem sogenannten “neuen Steuerungsmodell” (NSM) oder “new public management” (NMP). Ein wesentliches Prinzip… mehr…

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Bericht zur Evaluation des “Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder”

Bericht zur Evaluation des “Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder”

Mit dem HoF-Arbeitsbericht 6’2012 werden die Ergebnisse der Evaluation des “Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder” online und in print-Version dokumentiert. Das Professorinnenprogramm bietet den Hochschulen die Möglichkeit der Anschubfinanzierung für die Erstberufung von Wissenschaftlerinnen auf unbefristete W2‐ und W3‐Professuren. Es wurde erstmals mit der Bund‐Länder‐Vereinbarung vom November 2007 für einen Zeitraum von fünf Jahren… mehr…

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Ein Jahrzehnt Hochschule-und-Region-Gutachten für den Aufbau Ost (2000-2010). Erträge einer Meta-Analyse

Ein Jahrzehnt Hochschule-und-Region-Gutachten für den Aufbau Ost (2000-2010). Erträge einer Meta-Analyse

Der Aufbau Ost zielt unter anderem auf die Ertüchtigung der ostdeutschen Hochschulen, zur Entwicklung ihrer Regionen beizutragen. Ob und wie das gelingt, ist vielfach evaluiert und analysiert worden. Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) hat jetzt 68 solcher Evaluationen, Gutachten und Studien ausgewertet. Bis zum Jahr 2000 dominierten in und in Bezug auf Ostdeutschland optimistische… mehr…

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HoF-Berichterstatter 2/2012

HoF-Berichterstatter 2/2012

HoF-Berichterstatter 2/2012. Zweimal jährlich erscheint der HoF-Berichterstatter als Beilage zur Zeitschrift die hochschule. Er berichtet über gerade abgeschlossene oder begonnene Projekte, über die Vortrags- und Publikationstätigkeiten der Institutsmitarbeiter/innen und sonstige Institutsneuigkeiten.

Aktuelles

Tagung: Perspektive Transfer

Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes “Forschungs- und Technologietransfer in der Hochschulsteuerung” wurde untersucht, wie die Bundesländer den Transfer steuern und fördern. Ergebnisse dieser Stude und Fallbeispiele werden auf dieser Tagung vorgestellt und gemeinsam die Weiterentwicklung der Instrumente diskutiert. Ein funktionierender Wissens- und Technologietransfer bildet die Grundlage der Innovations-fähigkeit für wissensbasierte Ökonomien. Er kann… mehr…

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die hochschule 2/2012: Wettbewerb und Hochschulen

die hochschule 2/2012: Wettbewerb und Hochschulen

Wettbewerb hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Leitvorstellung im Hochschulbereich entwickelt. Nicht nur im hochschulpolitischen Diskurs rangiert er unter den zentralen Topoi, sondern auch in der Praxis: Immer mehr Verfahren werden eingesetzt, die einen Wettbewerb zwischen und in den Hochschulen zu erzeugen suchen, der für Effizienz-, Leistungs- und Qualitätsgewinne sorgen soll. Den vielfältigen… mehr…

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Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg

Hochschul- und Wissensgeschichte in zeithistorischer Perspektive. 15 Jahre zeitgeschichtliche Forschung am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg

Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) befasst sich im Hauptgeschäft vorrangig mit gegenwartsbezogenen Fragestellungen der Hochschulentwicklung. Daneben hat sich über die Jahre hin ein eigenständiger Forschungsstrang zur Zeitgeschichte von Hochschule, Wissenschaft und Bildung etabliert: 42 Projekte sind in diesem Rahmen innerhalb der letzten 15 Jahre realisiert worden. Damit ist HoF die einzige unter den deutschen… mehr…

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Transfer steuern – Eine Analyse wissenschaftspolitischer Instrumente in sechzehn Bundesländern

Transfer steuern – Eine Analyse wissenschaftspolitischer Instrumente in sechzehn Bundesländern

Die Bundesländer fördern Wissens- und Technologietransfer auch zehn Jahre nach Einführung der neuen Steuerungsinstrumente überwiegend mit klassischen Förderprogrammen. In Zielvereinbarungen und Leistungsorientierter Mittelverteilung spielt Transfer bundesweit eine eher geringe Rolle. Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg und die Technologiestiftung Berlin haben die Steuerung von Transfer in allen Bundesländern untersucht. Wissens- und Technologietransfer gilt neben Forschung und… mehr…

Aktuelles

HoF dokumentiert 600 Zielvereinbarungen und 15 Mittelverteilungsmodelle

Das Institut für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die bundesweite Übersicht zu Zielvereinbarungen und Hochschulverträgen zwischen Land und Hochschulen aktualisiert und durch aktuelle Modellbeschreibungen der leistungsorientierten Mittelverteilung ergänzt. Alle Dokumente können online abgerufen werden. Im Rahmen der neuen Hochschulsteuerung sind 2012 in allen 16 Bundesländern vertragsförmige Vereinbarungen zwischen Land und Hochschulen gültig. In 15… mehr…

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HoF-Berichterstatter 1/2012

HoF-Berichterstatter 1/2012

HoF-Berichterstatter 1/2012. Zweimal jährlich erscheint der HoF-Berichterstatter als Beilage zur Zeitschrift die hochschule. Er berichtet über gerade abgeschlossene oder begonnene Projekte, über die Vortrags- und Publikationstätigkeiten der Institutsmitarbeiter/innen und sonstige Institutsneuigkeiten.

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Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe. Fallstudien der Expertenplattform “Demographischer Wandel” beim Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt

Demographischer Wandel als Querschnittsaufgabe. Fallstudien der Expertenplattform “Demographischer Wandel” beim Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt

Seit 2009 arbeitet am WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt Wittenberg die Expertenplattform Demographischer Wandel. Sie vereint dreißig Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes 17 Forschungsprojekte zum Thema bearbeiten. Dabei geht es u.a. um nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturanpassung, regionale Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Bildungs- und Qualifizierungsstrategien sowie familienfreundliche und alternssensible Wohn- und Lebensbedingungen. Die Mitglieder… mehr…

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die hochschule 1/2012: Weltoffen von innen? Wissenschaft mit Migrationshintergrund

die hochschule 1/2012: Weltoffen von innen? Wissenschaft mit Migrationshintergrund

Mit jeder Karrierestufe nimmt der Anteil von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund ab. Das neue Heft der Zeitschrift “die hochschule” untersucht die multivariablen Gründe für diese Barrieren und diskutiert erste Ansätze für mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Wissenschaftssystem. Dem Ruf nach einer Internationalisierung der deutschen Wissenschaft folgend kommen inzwischen ein Drittel der Studierenden und ein Viertel… mehr…

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die hochschule Sonderband 2012: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung

die hochschule Sonderband 2012: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung

Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten Organisationsanalysen konfrontiert. Dazu nutzt sie ihr Vorratswissen und erschließt sich Wissen aus verschiedenen Fachkontexten. In der Publikation werden einerseits die zentralen Erklärungsthesen der Hochschulorganisationsforschung vorgestellt, andererseits Instrumente und Darstellungsformen, die eine anwendungsbezogene Hochschulorganisationsanalyse und deren adressatenorientierte Präsentation erlauben. Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten… mehr…

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Hochschule-Sonderband: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung

Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten Organisationsanalysen konfrontiert. Dazu nutzt sie ihr Vorratswissen und erschließt sich Wissen aus verschiedenen Fachkontexten. In der Publikation werden einerseits die zentralen Erklärungsthesen der Hochschulorganisationsforschung vorgestellt, andererseits Instrumente und Darstellungsformen, die eine anwendungsbezogene Hochschulorganisationsanalyse und deren adressatenorientierte Präsentation erlauben. Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten… mehr…

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Männer und Frauen in der Frühpädagogik. Genderbezogene Bestandsaufnahme

Männer und Frauen in der Frühpädagogik. Genderbezogene Bestandsaufnahme

In der Frühpädagogik findet seit 2004 eine Teilakademisierung statt. Dadurch sollen zum einen Karrierechancen für Erzieherinnen in diesem traditionell weiblich dominierten Beschäftigungsfeld entstehen. Zum anderen soll das Beschäftigungsfeld auch für Männer attraktiver werden. Die Studie liefert erstmals einen Gesamtüberblick zur Präsenz beider Geschlechter in den verschiedenen frühpädagogischen Tätigkeitsfeldern: Werden dabei geschlechtsspezifische Muster erkennbar? Wird das… mehr…

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„Dieser Hörsaal ist besetzt“. Protestformen in der Sicht von Studierenden der neuen und traditionellen Studiengänge. Ergebnisse einer quantitativ-empirischen Analyse

„Dieser Hörsaal ist besetzt“. Protestformen in der Sicht von Studierenden der neuen und traditionellen Studiengänge. Ergebnisse einer quantitativ-empirischen Analyse

„Dieser Hörsaal ist besetzt“ ist in großformatigen Lettern auf einem Plakat über der Eingangstür zu lesen. Dies stellt jedoch nicht etwa einen Hinweis auf die aktuelle Raumauslastungssituation der Universität dar, sondern ist vielmehr als ein Indiz für eine Protestaktion der Studierenden zu deuten. In dieser Untersuchung haben 7.590 Studierende deutscher Hochschulen in einem schriftlichen Fragebogen… mehr…

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Stadtentwicklung durch geplante Kreativität? Kreativwirtschaftliche Entwicklung in ostdeutschen Stadtquartieren

Stadtentwicklung durch geplante Kreativität? Kreativwirtschaftliche Entwicklung in ostdeutschen Stadtquartieren

Hochschulen stellen unter Bedingungen des demografischen Wandels zentrale endogene Ressourcen der Regionalentwicklung dar. Die Kultur- und Kreativwirtschaft integriert dabei hochschulbezogene Erwartungen hinsichtlich der Fachkräfteversorgung, regionaler Innovationstrukturen und stabiler Sozialräume. Anhand zweier ostdeutscher Städte wird eine Analyse kreativwirtschaftlicher Entwicklungen vorgenommen, die die Frage bearbeitet, inwieweit kreativwirtschaftliche Entwicklungen durch administrative kommunale Planung gefördert werden können. Regionale Wirtschaftsstrukturen,… mehr…